Produktion

Europäische Verbindungen: neuer Ceresana-Report zum Klebstoff-Markt

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Wo früher oft noch geschraubt oder genietet wurde, erobern nun Klebstoffe immer mehr Einsatzbereiche. „Im Jahr 2016 wurden in Europa knapp 3,2 Millionen Tonnen Klebstoffe verbraucht“, sagt Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. Das Marktforschungsunternehmen hat bereits zum dritten Mal den Markt für Klebstoffe in Europa untersucht, einschließlich Russland und Türkei. Die neue Studie betrachtet im Detail die verschiedenen Klebstoff-Typen: Vinyl-, Acryl-, Polyurethan-, Elastomer-, Epoxy- und sonstige Sorten. Zu 23 einzelnen Ländern werden Informationen bezüglich Verbrauch, Produktion, Import und Export seit 2008 geboten - und dazu Prognosen bis zum Jahr 2024. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass der mit Klebstoffen erzielte Umsatz europaweit um 1,9 % pro Jahr zulegen wird.

Vinyl hält Europa zusammen

Der bedeutendste Produkttyp im Jahr 2016 waren Vinyl-Klebstoffe mit einer Nachfrage von über 1,1 Millionen Tonnen. Vinyl bietet ein breites Spektrum. Zu den wichtigsten Sorten gehören Klebstoffe auf Basis von Polyvinylacetat (PVAC). Aus Polyvinylacetat wird zudem Polyvinylalkohol (PVA) hergestellt, der ebenfalls als Klebstoff verwendet wird, z.B. für poröse Materialien wie Papier, Pappe, Holz, Kork oder Leder. Die Hauptverbraucher von Vinyl-Klebstoffen sind die Papier-, Verpackungs-, Holzprodukt- und Bauindustrie; sie verwenden vornehmlich wasserbasierte Produkte und Schmelzklebstoffe.

Starke Fasern sparen Energie: Ceresana-Studie zu Verbundwerkstoffen

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Ausbau der Windkraft, Revolution des Verkehrs durch Elektromobilität oder auch Modernisierung der Flugzeug-Flotten: die Zukunft braucht leichte, aber leistungsstarke Materialien. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat den Markt für carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) und glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) untersucht. Diese Verbundwerkstoffe bieten ein hervorragendes Verhältnis von Gewicht und Tragfähigkeit; sie ermöglichen, das Gewicht von Bauteilen zu verringern – und damit Energie zu sparen. „Der Weltmarkt für CFK und GFK wird bis zum Jahr 2024 ein Volumen von über 9,98 Millionen Tonnen erreichen“, prognostiziert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana.

Lange Rotorblätter ernten mehr Wind

Zahlen zum Dahinschmelzen: Ceresana-Marktreport zu Extrusions-Kunststoffen

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Extrusion ist eines der bedeutendsten Verfahren der Kunststoffindustrie, die damit zum Beispiel Folien, Becher, Rohre, Schläuche, Elektrokabel, aber auch ganze Fensterprofile oder Türen fertigt. Extrudiert werden sowohl weiche als auch starre Produkte, die kompakt oder zellenförmig sein können. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana analysiert nun in einer neuen Studie den Weltmarkt für Extrusions-Kunststoffe.

Gebraucht wird vor allem PVC

Im Jahr 2015 wurden weltweit über 114 Millionen Tonnen Kunststoffe geschmolzen, durch Düsen gepresst und zu den unterschiedlichsten Produkten verarbeitet. „Auf die Region Asien-Pazifik entfielen davon mehr als 51 %“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. „Dahinter folgten mit Marktanteilen von 15,5 % bzw. 13,2 % Nordamerika und Westeuropa.“ Für Extrusion wird vor allem die Kunststoff-Sorte Polyvinylchlorid (PVC) gebraucht: In den letzten acht Jahren stieg die Nachfrage nach Produkten aus PVC um durchschnittlich 2,3 % pro Jahr an. Zweitwichtigster Kunststoff-Typ für Extrusion ist Polyethylen–LLDPE mit einem Marktanteil von ca. 18%.

Folien verpacken die Welt

Stabiles Wachstum: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Kunststoffe in der Bauindustrie

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Kunststoffe ersetzen auf Baustellen immer häufiger Holz oder Metall. PVC und EPS sind stabil und verlässlich, leicht und preiswert: Zunehmend werden die Vorteile von Materialien entdeckt, die sich flexibel an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen lassen. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat jetzt den Verbrauch von Kunststoffen in der Bauindustrie untersucht, das heißt, in den Segmenten Neubau und Renovierung ebenso wie für Wohnungsbau und Nicht-Wohnungsbau. Die neue Studie betrachtet auch den Markt für einzelne Bau-Produkte aus Kunststoffen, zum Beispiel Rohre, Fenster und Dämmstoffe. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass die Nachfrage der Bauindustrie nach Kunststoffen weltweit bis zum Jahr 2023 ein Volumen von insgesamt rund 73 Millionen Tonnen erreichen wird.

Große regionale Unterschiede

Leicht und stark: Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Automobil-Kunststoffe

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Die Auto-Industrie ist ein dynamisch wachsender Absatzmarkt für Kunststoffe: Zu dem weltweiten Bestand von bereits über 1,2 Milliarden Fahrzeugen kommen derzeit mehr als 90 Millionen Einheiten jährlich neu dazu. Für Kunststoff-Anwendungen im Fahrzeugbau gibt es zahlreiche Beispiele: Türverkleidungen, Scheinwerfer, Schalter und Griffe, Sitzkomponenten, Armaturen und Fenster, aber auch weniger sichtbare Teile wie Steckverbinder, Batteriegehäuse, Ölwannen, Kraftstoffpumpen, Filtergehäuse oder Kühlwassertanks. Im Fahrzeugbau traditionellere Materialien wie Metall, Gummi oder Glas durch Kunststoffe zu ersetzen, kann Gewicht einsparen – und das bei gleichbleibender oder sogar besserer Leistung.

Millionen Tonnen kommen auf die Straße

Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat nun speziell diesen Anwendungsbereich analysiert: Weltweit beträgt die Nachfrage der Auto-Industrie nach Kunststoffen mehr als 15 Millionen Tonnen pro Jahr. Die neue Studie von Ceresana erfasst dabei alle Bauteile, die von Zulieferbetrieben oder direkt von Fahrzeugherstellern gefertigt und in Straßenfahrzeugen verbaut werden. Betrachtet wird der Einsatz in Personenkraftwagen ebenso wie in Lastwagen, Transportern und Bussen, und zwar sowohl beim Neubau als auch bei Ersatzteilen.

Rundherum Kunststoffe

Sprudelnde Umsätze: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Spritzguss-Kunststoffe

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Spritzguss ist das wichtigste Verfahren zur Massenherstellung von Kunststoff-Teilen: Weltweit werden pro Jahr knapp 55 Millionen Tonnen Kunststoffe verflüssigt, in beinahe beliebige Formen gespritzt und nach dem Abkühlen als Fertigprodukte entnommen. Von kleinen Lego-Steinen bis zu großen Rohrfittings ist fast alles möglich: Die Flexibilität von Größe und Form, die Spritzgießen bietet, hat die Möglichkeiten des Kunststoff-Designs enorm erweitert. Dieses Verfahren erlaubt dank des leichten Gewichts und der Gestaltungsfreiheit, traditionellere Materialien zu ersetzen. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana veröffentlicht jetzt eine Studie zum Weltmarkt für Spritzguss-Kunststoffe.

Leicht und bruchfest

Grünes Wachstum: Ceresana veröffentlicht neuen Report zum Weltmarkt für Biokunststoffe

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Folien aus Kartoffelstärke, Fasern aus Milchsäure, Einweg-Geschirr aus Zuckerrohr: mit „grünen“ Kunststoffen wurde 2015 ein Umsatz von mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat bereits zum vierten Mal den Weltmarkt für Biokunststoffe untersucht. Nach der neusten Studie erzielen diese Materialien deutlich höhere Wachstumsraten als herkömmliche petrochemische Standardkunststoffe. Angesichts der steigenden Nachfrage und eines immer breiter werdenden Anwendungsspektrums für Biokunststoffe erwarten die Analysten, dass dieser Trend sich in Zukunft noch weiter verstärken wird.

Biobasiert oder biologisch abbaubar?

Als Biokunststoffe werden unterschiedliche Materialien bezeichnet: einerseits Kunststoffe, die biologisch abbaubar sind, andererseits Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Kompostierbare Kunststoffe können durchaus auch aus fossilen Rohstoffen produziert werden. Biobasierte Kunststoffe sind dagegen nicht immer biologisch abbaubar. Dominiert wird dieser Markt von Pendants zu fossilen Produkten mit gleichen Eigenschaften, wie z.B. Bio-PET und Bio-Polyethylen auf Basis von Zuckerrohr. Während auf biologisch abbaubare Kunststoffe mit ca. 42% der kleinere Teil der gesamten Nachfrage nach Biokunststoffen entfällt, zeichnet sich ihr Verbrauch durch ein besonders dynamisches Wachstum von über 11% pro Jahr aus.

Gutes Image

Umstrittene Lebensretter: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Flammschutzmittel

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Flammschutzmittel hemmen oder verhindern die Ausbreitung von Bränden, sie können aber auch gefährlich sein für Gesundheit und Umwelt. Verkauft werden sie jedenfalls in immer größeren Mengen: Für Kunststoffprodukte, Elektro-Geräte, Baumaterialien und Textilien werden derzeit pro Jahr rund 2,15 Millionen Tonnen Flammschutzmittel verbraucht. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat bereits zum vierten Mal den Weltmarkt für diese lebensrettenden, gleichzeitig nicht unproblematischen Produkte umfassend analysiert. Dazu gehören halogenierte Flammschutzmittel auf Basis von Brom und Chlor ebenso wie Aluminiumtrihydroxid (ATH), Organophosphor, Antimon-Verbindungen (ATO) und seltenere Typen.

Bau-Industrie ist größter Verbraucher

Unentbehrliche Zusatzstoffe: vierter Füllstoff-Report von Ceresana

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Füllstoffe sind mehr als nur billige Füllmaterialien: Bei zahlreichen Produkten verbessern sie die Eigenschaften, etwa Festigkeit, Witterungsbeständigkeit oder elektrische Leitfähigkeit. Viele Kunststoffe wären ohne Füllstoffe nicht zu gebrauchen. Ceresana hat nun bereits zum vierten Mal den gesamten Markt für Füllstoffe untersucht: von natürlichem Calciumcarbonat (GCC), gefälltem Calciumcarbonat (PCC), Kaolin, Talk und Carbon Black bis hin zu Spezialitäten wie Feldspat, Glimmer, Quarz, Wollastonit, Dolomit und Bariumsulfat. Das Marktforschungsunternehmen erwartet, dass der weltweite Füllstoff-Umsatz bis zum Jahr 2023 auf 31,76 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Damit zählen Füllstoffe zu den wirtschaftlich bedeutendsten Rohstoffen.

Wachstumsmarkt Asien-Pazifik

Bewährtes Standardwerk: Ceresana veröffentlicht vierten Marktreport zu Pigmenten

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Bereits zum vierten Mal hat das Marktforschungsunternehmen Ceresana den Markt für Pigmente untersucht: Weltweit werden pro Jahr fast 9,7 Millionen Tonnen verkauft. Der bedeutendste Absatzmarkt im Jahr 2014 war mit über 45% des gesamten Verbrauchs die Herstellung von Farben und Lacken. Mit großem Abstand kam dahinter an zweiter Stelle die Verarbeitung von Pigmenten in Kunststoffen, gefolgt von den Anwendungsgebieten Baumaterialien, Druckfarben und Papier.

Titandioxid dominiert

Titandioxid (TiO2) ist nach wie vor der meistgefragte Pigmenttyp: Mehr als 59% des gesamten Verbrauchs entfallen darauf. Gebraucht wird Titandioxid vor allem für Farben und schützende Beschichtungen: Ein wenige Mikrometer dicker Auftrag reicht aus, um ein Substrat vollständig zu bedecken. Außerdem werden Titandioxid-Pigmente in großem Umfang für weißes Papier und für die Herstellung von Kunststoffen verwendet.

Von Gelb bis Schwarz

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