Polyethylen

Wasserdichte Zahlen: Ceresana-Report zum europäischen Markt für Kunststoffrohre

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Kanalisation gibt es schon seit gut 5000 Jahren. Allerdings längst nicht überall: In Frankreich zum Beispiel sind über 5 Millionen Haushalte nicht an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. Vor allem in ländlichen Gebieten muss in Europa die Abwasser-Infrastruktur noch ausgebaut werden. In den Städten geht es dagegen weniger um Neuerschließung als um die Erneuerung alter Rohrleitungen. Für Abwasser, Trinkwasser, Kabelschutz, Gasleitungen und andere Anwendungen werden dabei Rohre aus Kunststoff immer beliebter: Sie sind leicht, beständig und praktisch; zunehmend verdrängen sie Aluminium, Beton, Gusseisen, Kupfer oder Stahl. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den europäischen Markt für Kunststoffrohre untersucht: Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage bis zum Jahr 2024 europaweit auf über 5,2 Millionen Tonnen anwachsen wird.

Polyethylen und PVC führen

Robuste Zahlen: Ceresana-Report zum Weltmarkt für Polyethylen-HDPE

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Polyethylen hoher Dichte (HDPE) ist die Polyethylen-Sorte mit der größten Festigkeit und der geringsten Biegsamkeit. Der feste und etwas harte Kunststoff eignet sich gut für ein breites Spektrum von Anwendungen: für starre Behälter und Rohre ebenso wie für eine Vielzahl alltäglicher Haushaltsartikel wie Flakons, Wäscheklammern oder Spülbürstenstiele. Außerdem wird HDPE zu Folien verarbeitet. Ceresana veröffentlicht bereits zum vierten Mal einen Report zum Weltmarkt für HDPE. Die aktuelle Marktstudie erwartet bis zum Jahr 2024 ein Wachstum der HDPE-Nachfrage von weltweit durchschnittlich 2,7 % pro Jahr.

Westeuropa wächst wieder

Die Region Asien-Pazifik ist mit einem Weltmarktanteil von rund 45 % der mit Abstand größte Verbraucher von HDPE. Diese Region wird sich auch in den nächsten acht Jahren am dynamischsten entwickeln, jedoch nicht mehr in gleichem Maße wie in der Vergangenheit. Umgekehrt ist der Verlauf in Westeuropa: Der HDPE-Markt kann dort nach einem nur marginalen Wachstum in den vergangenen Jahren zukünftig voraussichtlich wieder stärker zulegen.

Düsen unter Druck

Plastik-Planet: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Kunststoffe

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Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. „Im Jahr 2016 erreichte der weltweite Kunststoff-Absatz ein Volumen von über 263 Millionen Tonnen“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. Das Marktforschungsunternehmen hat erstmals in einer großen Studie den gesamten Weltmarkt für alle kommerziell bedeutenden Kunststoffe untersucht, vom Standardprodukt bis zum technischen Hochleistungsmaterial.

Asien-Pazifik ist größter Nachfrager

Gemessen an den Verbrauchsmengen und der Preisentwicklung erwartet Ceresana, dass der mit Kunststoffen erzielte Umsatz bis zum Jahr 2024 auf rund 560 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Bei den Daten zu Mengen und Umsätzen sind synthetische Kunstfasern, Farben und Lacke, Kleb- und Dichtstoffe nicht enthalten; Kunstharze wie Epoxid-, Phenol-, Melamin-, Harnstoffharze und Silikone werden ebenfalls nicht dazu gezählt. Asien-Pazifik ist mit einem Marktanteil von über 51 % die Region mit der größten Kunststoff-Nachfrage; es folgen Nordamerika, Westeuropa, Osteuropa und Südamerika. Weltweit sind China und die USA die größten Verbraucher von Kunststoffen. Ceresana analysiert in diesem Marktreport die Entwicklung für jeden einzelnen Produkttyp und Anwendungsbereich in den unterschiedlichen Regionen und Ländern.

Folien verpacken die Welt

Zahlen zum Dahinschmelzen: Ceresana-Marktreport zu Extrusions-Kunststoffen

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Extrusion ist eines der bedeutendsten Verfahren der Kunststoffindustrie, die damit zum Beispiel Folien, Becher, Rohre, Schläuche, Elektrokabel, aber auch ganze Fensterprofile oder Türen fertigt. Extrudiert werden sowohl weiche als auch starre Produkte, die kompakt oder zellenförmig sein können. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana analysiert nun in einer neuen Studie den Weltmarkt für Extrusions-Kunststoffe.

Gebraucht wird vor allem PVC

Im Jahr 2015 wurden weltweit über 114 Millionen Tonnen Kunststoffe geschmolzen, durch Düsen gepresst und zu den unterschiedlichsten Produkten verarbeitet. „Auf die Region Asien-Pazifik entfielen davon mehr als 51 %“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. „Dahinter folgten mit Marktanteilen von 15,5 % bzw. 13,2 % Nordamerika und Westeuropa.“ Für Extrusion wird vor allem die Kunststoff-Sorte Polyvinylchlorid (PVC) gebraucht: In den letzten acht Jahren stieg die Nachfrage nach Produkten aus PVC um durchschnittlich 2,3 % pro Jahr an. Zweitwichtigster Kunststoff-Typ für Extrusion ist Polyethylen–LLDPE mit einem Marktanteil von ca. 18%.

Folien verpacken die Welt

Leicht und stark: Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Automobil-Kunststoffe

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Die Auto-Industrie ist ein dynamisch wachsender Absatzmarkt für Kunststoffe: Zu dem weltweiten Bestand von bereits über 1,2 Milliarden Fahrzeugen kommen derzeit mehr als 90 Millionen Einheiten jährlich neu dazu. Für Kunststoff-Anwendungen im Fahrzeugbau gibt es zahlreiche Beispiele: Türverkleidungen, Scheinwerfer, Schalter und Griffe, Sitzkomponenten, Armaturen und Fenster, aber auch weniger sichtbare Teile wie Steckverbinder, Batteriegehäuse, Ölwannen, Kraftstoffpumpen, Filtergehäuse oder Kühlwassertanks. Im Fahrzeugbau traditionellere Materialien wie Metall, Gummi oder Glas durch Kunststoffe zu ersetzen, kann Gewicht einsparen – und das bei gleichbleibender oder sogar besserer Leistung.

Millionen Tonnen kommen auf die Straße

Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat nun speziell diesen Anwendungsbereich analysiert: Weltweit beträgt die Nachfrage der Auto-Industrie nach Kunststoffen mehr als 15 Millionen Tonnen pro Jahr. Die neue Studie von Ceresana erfasst dabei alle Bauteile, die von Zulieferbetrieben oder direkt von Fahrzeugherstellern gefertigt und in Straßenfahrzeugen verbaut werden. Betrachtet wird der Einsatz in Personenkraftwagen ebenso wie in Lastwagen, Transportern und Bussen, und zwar sowohl beim Neubau als auch bei Ersatzteilen.

Rundherum Kunststoffe

Sprudelnde Umsätze: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Spritzguss-Kunststoffe

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Spritzguss ist das wichtigste Verfahren zur Massenherstellung von Kunststoff-Teilen: Weltweit werden pro Jahr knapp 55 Millionen Tonnen Kunststoffe verflüssigt, in beinahe beliebige Formen gespritzt und nach dem Abkühlen als Fertigprodukte entnommen. Von kleinen Lego-Steinen bis zu großen Rohrfittings ist fast alles möglich: Die Flexibilität von Größe und Form, die Spritzgießen bietet, hat die Möglichkeiten des Kunststoff-Designs enorm erweitert. Dieses Verfahren erlaubt dank des leichten Gewichts und der Gestaltungsfreiheit, traditionellere Materialien zu ersetzen. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana veröffentlicht jetzt eine Studie zum Weltmarkt für Spritzguss-Kunststoffe.

Leicht und bruchfest

Polyethylen verpackt die Welt: Ceresana analysiert den Markt für Beutel, Säcke und Tüten

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Hemdchenbeutel, DKT-Tragetaschen, Ventilsäcke, FIBC-Bigbags, Standboden-Beutel, Einweg-Sachets: Die Liste innovativer Beuteltypen wird immer länger. Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana erwartet, dass der weltweite Absatz von Beuteln, Säcken und Tüten aus Polyethylen-Folie, sonstigen Kunststoff-Folien, gewebten Kunststoff-Streifen sowie aus Papier bis zum Jahr 2022 auf insgesamt rund 37,9 Millionen Tonnen wachsen wird. Polyethylen, vor allem LLDPE, ist dabei das mit Abstand am meisten verwendete Material. Jedoch können die verschiedenen Stoffe in einzelnen Anwendungsgebieten sehr unterschiedliche Marktanteile erreichen.

Kampf gegen Einweg-Tragetaschen

Viele Staaten versuchen, den Verbrauch von Einwegtüten einzudämmen. Allerdings sind Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff nicht in allen Ländern gleichermaßen problematisch: Negative Auswirkungen auf die Umwelt hängen neben der Höhe des Pro-Kopf-Verbrauches und der Anzahl der Wiedernutzungen vor allem von der Güte der jeweiligen Abfallwirtschaft und der Entsorgungs- und Recyclingsysteme ab. In Europa verpflichtet jetzt eine Novellierung der Verpackungsrichtlinie (94/62/EG) die Mitgliedsstaaten der EU zu konkreten Maßnahmen. Das wird zu einem merklichen Rückgang führen, auch wenn einzelne Länder, etwa Polen, diese Richtlinie lieber ignorieren würden.

Biokunststoffe legen zu