Palmöl

Proindex Capital AG: Wie der Regenwald langsam verschwindet

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Laut Global Forest Watch werden weltweit jährlich zwölf Millionen Hektar Regenwald durch Brände und Rodungen zerstört – alarmierende Zahlen, wie die Proindex Capital AG findet

Suhl, 02.05.2019. In dieser Woche diskutiert die Proindex Capital AG die alarmierenden Zahlen des Global Forest Watch (GFW). Demnach verschwinden jährlich zwölf Millionen Hektar Tropenwald durch Waldbrände und Rodungen. Dies entspricht der Größe Bayerns und Niedersachsens. „Seit dem Jahr 2001 wurde mit Satellitendaten damit begonnen, die Zerstörung des Regenwaldes zu dokumentieren. Die Geschwindigkeit der Zerstörung hat sich seitdem erschreckend gesteigert“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. In diesem Jahr kam es zum drittgrößten Verlust seit Beginn der Aufzeichnungen.

Laut GFW verschwinde jede Minute ein Stück Regenwald, welches der Größe von 30 Fußballfeldern entspricht. „Besorgniserregend ist, dass es sich bei fast einem Drittel der betroffenen Flächen teilweise um den ältesten Urwald handelt. Im vergangenen Jahr kam es auch erstmals zu Eingriffen in den bislang unberührten natürlichen Regenwald, der über jahrtausendealten Bäume verfügt“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

Green Value SCE: Tod des Regenwalds durch den Anbau von Palmöl als „Biosprit“

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Die fehlgeleitete erneuerbare Energien Politik Deutschlands und der EU ist eine wichtige Ursache der Regenwaldabholzung

Suhl, 20.12.2018. „Immer wieder forderten Umweltschützer, Menschenrechtler, Wissenschaftler und zuletzt auch EU-Parlamentarier, Palmöl für Biosprit ab 2021 auszuschließen. Vergeblich. Am 14. Juni 2018 haben die EU-Mitgliedsländer beschlossen, das tropische Pflanzenöl als „Bioenergie“ weiterhin bis 2030 zuzulassen. Mit verheerenden Folgen“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Mit 66 Millionen Tonnen pro Jahr ist Palmöl das meist produzierte Pflanzenöl. Inzwischen dehnen sich die Palmölplantagen weltweit auf mehr als 27 Millionen Hektar Land aus. Auf einer Fläche so groß wie Neuseeland mussten die Regenwälder, Mensch und Tier bereits den „grünen Wüsten“ weichen. „Und der Raubbau geht weiter“, so Green Value SCE.