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„Leonie konnte ja nicht sprechen und sagen, was mit ihr los ist.“ - Interview mit Leonies Mutter

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München, September 2021 – 85 Tage kämpften die Ärztinnen und Ärzte um das Überleben der kleinen Leonie (Name geändert), die an Meningokokken erkrankte. Ihre Mutter berichtet im Interview, wie sie diese Zeit erlebt hat und wie es ihrer Tochter heute geht.

Kathrin (Name geändert), wann haben Sie bemerkt, dass mit Ihrer Tochter etwas nicht stimmt?

Es war Silvester, Leonie war zu dem Zeitpunkt elf Monate alt. Sie hat die ganze Nacht nicht geschlafen, morgens hatte sie leichtes Fieber. Ich dachte, sie würde zahnen und bin zur Arbeit gegangen. Meine Schwiegermutter hat sich um Leonie gekümmert und hat ihr ein fiebersenkendes Mittel gegeben. Aber es wurde nicht besser und schließlich hat sie mich angerufen. Wir sind dann ins Krankenhaus gefahren, weil sie mittlerweile knapp 39 Grad Fieber hatte und wir uns Sorgen gemacht haben.

Kam der Verdacht auf Meningokokken im Krankenhaus sofort auf?

„Wir hatten enormes Glück“ – eine Mutter spricht über die Meningokokken-Erkrankung ihrer Tochter

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München, September 2020 – Wenn man das kleine aufgeweckte dreijährige Mädchen kennenlernt, vermutete man nicht, dass sie im Alter von einem halben Jahr eine lebensbedrohliche Krankheit erlitt. Zwei Wochen musste Kelly als Baby im Krankenhaus verbringen – Diagnose Meningokokken-Erkrankung. Erst im Nachhinein wurde ihrer Mutter Tamara Leippert bewusst, wie viel Glück die Familie hatte, als Kelly ohne Folgeschäden überlebte.

Frau Leippert, welche Symptome hatte Kelly?

Das erste Symptom war Fieber. Es war Februar, also mitten in der Erkältungszeit, sodass ich zunächst an einen grippalen Infekt dachte. Als sich Kelly zusätzlich übergeben hat, bin ich mit ihr zur Kinderärztin gefahren, wurde aber vorerst wieder nach Hause geschickt mit der Bitte, mein Kind genau zu beobachten und mich zu melden, wenn es schlimmer wird. Die nächsten anderthalb Tage konnten wir Kelly aber immer wieder beruhigen und dachten, es sei nicht Schlimmes. Es ging ihr zwischenzeitlich sogar kurz besser.

Was hat Sie veranlasst, doch ins Krankenhaus zu fahren?