Landwirtschaftspolitik

Green Value SCE Genossenschaft über die verfehlte europäische Landwirtschaftspolitik

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BUND e.V. fordert Umverteilung der Förderungen

Suhl, 10.01.2019. „In der EU erhalten zwanzig Prozent der landwirtschaftlichen Unternehmen achtzig Prozent der Förderungen. Oder anders ausgedrückt: Von den etwa 60 Milliarden Euro jährliche Förderung fließt der Bärenanteil in meist Großbetriebe, die industriell aufgestellt sind“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. An diesem Umstand will nun der Naturschutzverbund BUND e.V. einiges ändern und lädt zur Demonstration nach Berlin ein. „Der BUND führt dabei durchaus handfeste Argumente ins Feld“, so Green Value SCE. neu

Reform der EU-Agrarpolitik (GAP)
„Dabei entscheidet die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik durchaus, welche Form der Landwirtschaft künftig verstärkt gefördert wird – also eher kleinere und mittlere Bauernhöfe oder eben industrieähnliche Großbetriebe“, so die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft. Dies sieht auch der BUND so und setzt sich verstärkt für die Qualität des Essens, für eine klimagerechte Landwirtschaft und für eine Stärkung der kleinen und mittleren Bauernhöfe ein. „Dies auch vor dem Hintergrund, dass es genau diese kleinen Betriebe sind, die auf eine nachhaltige, naturverträglichere Landwirtschaft setzen und somit einen wesentlichen Anteil beim Bioobst und Biogemüse erwirtschaften“, so die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft.