Krebstherapie

Akzeptanz der Hyperthermie in der multi-modalen Onkologie

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„Zweitmeinung und Patientengespräch können die Kenntnisse über Hyperthermie als zusätzliche Krebstherapie vermehren.“

Die jüngst eingeführten Verfahrensregeln des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur „Zweitmeinung“ berühren zwar operative Entfernungen der Gaumen- und Rachenmandeln sowie der Gebärmutter. „Doch wir treten dafür ein, dass auch in der Krebsmedizin die Patienten eine Zweitmeinung einholen. Wenn Ärzte, Kliniken oder Forschungseinrichtungen zusätzlich konsultiert werden, können Patienten von Therapiemöglichkeiten erfahren, mit denen sie bisher nicht vertraut sind“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Er verweist dazu etwa auf die Vereinbarung der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg. Sie regelt, dass Versicherte von Betriebskrankenkassen mit Krebsdiagnose am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg eine zweite Meinung einholen können.

Spende ermöglicht Ganzkörper- und Lokal-Hyperthermie für russisches Mädchen mit Magenkrebs

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Hyperthermie in deutscher Fachklinik Prof. Dr. Herzog in Nidda, Hessen: „Rückgang der Metastasen“

Dank einer 20.000 Euro-Spende konnte die in Moskau begonnene Behandlung von Polina Afonkina in der Fachklinik Dr. Herzog in Nidda/Bad Salzhausen fortgesetzt werden. Die 17-Jährige aus Moskau ist an einem Magenkarzinom erkrankt; der bösartige Tumor des Magens, des Darms und der Eierstöcke hat die Krebszellen in den Bauchraum gestreut. Eine Chemotherapie erfolgte im Herbst 2017 in Moskau. Es folgten sieben weitere, wenig erfolgreiche Therapien, bevor sie dank der Spende von „Bild hilft e.V. („Ein Herz für Kinder“) eine Hyperthermie-Behandlung nutzen konnte. Prof. Dr. Herzog zieht eine erste Bilanz: „Mittlerweile ist die Patientin wieder bei uns. Es zeigt sich ein Rückgang der Metastasen, auch die Tumormarker sind fast wieder im Normbereich. Der Patientin geht es gut. Also bisher ein sehr erfreulicher Verlauf. Polina würde auch mit Pressevertretern über ihre Behandlung sprechen, um so anderen Patienten in ihrem Kampf gegen Krebs zur Seite zu stehen“.

Oncotherm auf der Medica: „Komplementärmedizinischer Mehrwert für Patienten.“

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Weltleitmesse der Medizinbranche vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf.

Komplementäre Krebstherapie ohne Nebenwirkungen: Die Troisdorfer Oncotherm GmbH stellt auf der Medica 2018 (Düsseldorf, 10-18 Uhr, Halle 9, Stand B11) komplementärmedizinische Therapie-Systeme zur Behandlung von Krebstumoren mit Wärme (Hyperthermie) vor. „Das Motto der diesjährigen Medica lautet „Mehrwert für Arzt und Patient“. „Die Messe ist daher ein gutes Forum, um einen solchen Mehrwert im Rahmen der Komplementärmedizin vorzustellen. Weltweit wächst die Nachfrage von Medizinern und Patienten nach minimal-invasiven Therapien, die individuell zusätzlich zu anderen Therapien genutzt werden können“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Er verweist hier auf die vor kurzem erfolgte Einrichtung eines Lehrstuhles für Komplementärmedizin an der Universität Tübingen.

52. Medizinische Woche 2018 mit Vortragstagung Hyperthermie

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Ärztekongress für Komplementärmedizin 31. 10. bis 4.11.2018 in Baden-Baden

Vom 31.Oktober bis 4. November veranstaltet die Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V. (EHK) die diesjährige Medizinische Woche in Baden-Baden. Bei dem Kongress steht das Thema Hyperthermie mehrfach auf dem Programm:
Am Donnerstag, 12. November 2018, findet eine von Arno Thaller eingeführte Vortragsveranstaltung zur Hyperthermie statt, u.a. mit Beiträgen von Alon Shevut, Israel; Prof. Dr. Marion Schneider, Ulm („Charakteristika immunsuppressiver Zellen bei malignen Erkrankungen“), Dr.med. Michael Denck, Frankfurt („Hyperthermie, MTX-HSA, Curcumin und IPT: eine neue therapeutische Option“), Jürgen Aschoff, Wuppertal („Mikroorganismen und Rezeptorblockaden“) sowie Dr. med. Hüseyin Sahinbas, Bochum („Hyperthermie nach Sensibilitätsmessung“). Von 13.15 bis 14.30 Uhr trifft sich die Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie e.V. zur Mitgliederversammlung.

Hyperthermie im interdisziplinären Dialog: Kongress 2018 Budapest

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28.-29.9.2019. Internationaler Kongress zur Hyperthermie im Ursprungsland der Oncothermie

„Die International Clinical Hyperthermia Society (ICHS) veranstaltet vom 28. bis 29. September 2018 ihre 36. Jahrestagung in Budapest. Das 1988 in Ungarn gegründete Unternehmen Oncotherm richtet den internationalen Kongress zur wissenschaftlich-medizinischen Erforschung und klinischen Anwendung der Hyperthermie aus.

Keynote Speakers sind Prof. Dr. Niloy Ranjan Datta, Centre of Radiation Oncology, Kantonsspital Aarau, Schweiz; Prof. Dr. Stephan Bodis, Chefarzt Radio-Onkologie-Zentrum Kantonsspital Aarau, Extraordinarius Medizinische Fakultät Universität Zürich; Prof. Dr. Peter Wust, Charité Universitätsmedizin - Strahlentherapie Campus Virchow Klinikum, Berlin; Prof. Dr. Kwan-Hwa Chi, Shin Kong Wu Ho-Su Memorial Hospital, National Yang-Ming University Taipeh; Dr. Tibor Krenács, Semmelweis University of Medicine, Budapest; Prof. Dr. Clifford L.K. Pang, Direktor des Clifford Hospitals, Guangzhou University of Chinese Medicine; Dr. Ou Junwen, Guangzhou University of Chinese Medicine.

„Hyperthermie ist nicht nur kurative Therapie in der palliativen Onkologie“

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Hyperthermie will die Konstitution von Krebspatienten jeden Alters stärken

„Wir können in der Debatte um die Kostenerstattung der Hyperthermie durch gesetzliche Krankenkassen der Saarländischen Krebsliga zustimmen, dass die Hyperthermie nicht nur als kurative Therapie in der palliativen Onkologie eingesetzt werden kann:“ sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie.“ „Unsere Wärmetherapie-Systeme können natürliche Heilprozesse des Körpers in allen Lebensstadien unterstützen. Er soll sich selbst gegen Krebs wehren, ohne Schäden am gesunden Gewebe.“

Die Krebsliga hatte in einer Petition gefordert, die Hyperthermie von Beginn der Erkrankung an als Therapieform zu akzeptieren, einzusetzen und ihre Kosten zu erstatten. Bisher sind Krankenkassen nur in bestimmten Fällen zur Kostenübernahme gehalten. Sie können zahlen, „wenn im Falle einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlichen Erkrankung (…) eine anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht und eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung …besteht“, so sieht es die derzeitige Bewertung vor.

Ungarische Regierung unterstützt Entwicklung eines Tumortherapiegerätes der Hyperthermie

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Forschungsprojekt der Budapester Semmelweis-Universität und Oncotherm hat „strategische Bedeutung“ für Ungarn im Bereich Medizin
Im Rahmen des “Hungarian Competitiveness and Excellence Programms” unterstützt die ungarische Regierung ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines Therapiesystems der Oncothermie. Der Projektname lautet: „Improving the efficiency of the electromagnetic tumour therapy device and the preparation for its integration into commercial use”. Projektnehmer der Semmelweis-Universität zu Budapest ist Dr. Zoltán Benyó, Direktor des “Institute of Clinical Experimental Research”. Verantwortlich für Oncotherm ist PD Dr. Olivér Szász. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit bis Ende 2019.

Im Rahmen des „National Research, Development and Innovation Fund“ fördert die Regierung unterschiedliche Vorhaben, die „von strategischer Bedeutung sind und die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns verbessern“ sollen. Neben Forschungsprogrammen zur Materialwissenschaft oder im Bereich „Wasser, Gesundheit und Ernährung“ wurde ein drittes Exzellenz-Cluster ausgewiesen. Das Forschungsinteresse hier richtet sich auf neue Technologien, die die Heilung von Krankheiten mit hohem Mortalitätsrisiko verbessern sollen.

Kommt Hyperthermie auf Kassen-Rezept auf die Agenda der GroKo?

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Saarländische Krebsliga hofft, dass Große Koalition Hyperthermie als Kassenleistung bewertet.

Wenn die neue Regierung ihre Geschäfte aufnimmt, könnte nicht nur die sogenannte „Zwei-Klassenmedizin“ auf der Agenda stehen, sondern auch das Thema der Hyperthermie: Die Saarländische Krebsliga hat dazu jetzt eine Petition beim Bundestag eingereicht. Sie ist überschrieben mit der Forderung: „Hyperthermiebehandlung für Krebskranke soll von allen Krankenversicherungen bezahlt werden.“ Die Petition wurde von 56.368 Menschen unterzeichnet. Der Petitionsausschuss des Bundestages müsse sich, so die Krebsliga, mit der Eingabe befassen, damit Hyperthermie-Behandlungen für Krebskranke auf Rezept möglich werden, unabhängig davon, ob der Patient Mitglied einer privaten oder eine gesetzlichen Krankenversicherung ist.

In der Petition heißt es: „Für einige Privatversicherte ist die Hyperthermiebehandlung seit Jahren als Behandlungsverfahren anerkannt und die Behandlungskosten der Hyperthermie werden übernommen. Auch für alle anderen Krankenversicherten sollte die Hyperthermiebehandlung als ergänzende Behandlung zur Verfügung stehen. Gesetzlich Krankenversicherte sollten gegenüber Privat- oder Beihilfeversicherten nicht weiterhin benachteiligt sein.

US-Forscher untersuchen Wirkung der Hyperthermie auf T-Zellen und Immunsystem

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Aktivierung des Immunsystems gegen Krebs

"It is apparent that high temperature is naturally involved in immune response”, sagt Mihail Mitov von der Forschergruppe der Universität Kentucky, die mögliche Wirkugen der Hyperthermie auf T-Immunzellen untersucht. Das berichtet jetzt Science Daily mit Bezug auf die American Physiological Society (APS). Das Forscherteam beobachtet dazu Darmkrebszellen und T-Zellen – und wie sich Temperaturänderungen auf die Energieproduktion (Bioenergetik) in beiden Zelltypen auswirken.

Fieber sei eine körpereigene Reaktion auf Infektionen. Es aktiviere das Immunsystem zu Angriff oder Beseitigung von Infektionen, so Mitov. Eine Behandlung mit Hyperthermie könne „Krebs-Stopp-Effekte“ auslösen. Möglichweise gebe es auch Veränderungen im Energiestoffwechsel von Zellen und andere Prozesse, die die energetischen Profile der Zellen beeinflussen. Diese könnten für die Entwicklung neuer Behandlungen oder therapeutischer Ansätze mit weniger Nebenwirkungen genutzt werden.

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