Kathrin Corell

Berufsorientierung zur Integration: Ehring GmbH unterstützt Flüchtlinge

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Sie flohen vor Krieg, Unterdrückung oder wirtschaftlicher Not. Ihr Weg führte sie ins nordhessische Homberg/Efze. Dort bemühen sich derzeit Flüchtlinge aus zehn verschiedenen Ländern um einen Neuanfang. Ein wichtiger Schritt ist dabei ein sechsmonatiger mit Mitteln des ESF-BAMF-Programms geförderter berufsbezogener Deutschkurs, den die SHR Berufliche Rehabilitation GmbH derzeit in den Unterrichtsräumen des Kultur- und Begegnungszentrums ,,Alte Sparkasse" anbietet.

„Die Sprache ist der Schlüssel. Ohne Deutsch geht gar nichts“, erklärt Projektleiter Otmar Dippel. Der Diplom-Berufspädagoge hat früher als Berufsschullehrer gearbeitet. Jetzt bringt er Menschen aus Ländern wie Afghanistan, Bosnien, Bulgarien, Russland, Kasachstan, Jemen, Dominikanische Republik, Syrien, Türkei und China die deutsche Sprache bei.

Die Teilnehmer sind hochmotiviert. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie schnell sie gemeinsam lernen“, freut sich Otmar Dippel. Da sie aus verschiedenen Ländern kommen, haben sie keine gemeinsame Sprache. Daher müssen sie zwangsläufig auf ihre neuerworbenen Deutschkenntnisse zurückgreifen, um gemeinsam kommunizieren zu können.

Auch wenn es zu Beginn einige Verständigungsprobleme gab, geht es innerhalb der Gruppe sehr familiär und freundschaftlich zu, betont Otmar Dippel. Neben dem Deutschkurs gehören auch gemeinsame Freizeitaktivitäten zum Gruppenalltag.

Wissensdurst und Motivation