Jutta Schwirz

Unterschiedliche kognitive Leistungsstörungen bei MS

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Menschen, die an Multiple Sklerose erkranken, haben individuell sehr unterschiedliche kognitive
Leistungsstörungen.

Kognitive Fähigkeiten sind Gehirnfunktionen (Fähigkeiten), die mit Strukturierung und schlussfolgerndes Urteil bildendes Denken, Wahrnehmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Rechenfähigkeit, Planen und Probleme lösen, zu tun haben.
Diese Fähigkeiten helfen uns, den Alltag zu bewältigen, auch wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen.
MS`ler sind sehr unterschiedlich von kognitiven Leistungsstörungen betroffen.
Es leiden aber nicht alle Menschen mit MS (Multiple Sklerose) an kognitiven Störungen. Wenn jedoch Erinnerungsvermögen, Arbeitsgedächtnis und Co. eingeschränkt sind, dann kann die Lebensqualität der Betroffenen stark sinken.

Was bedeutet das Wort: Kognitiv

Das Wort „kognitiv" leitet sich von dem Latinischen Wort „cognoscere" ab.

Dieses Wort bedeutet:
• Bemerken
• Erkennen

Es ist oft „das Denken“ in einem umfassenden Sinne gemeint.

Zu kognitive Fähigkeiten zählen:
• Aufmerksamkeit
• Wahrnehmung
• Lernen
• Erinnerung
• Probleme lösen
• Kreativität
• Orientierung
• Argumentation
• Imagination
• Glauben
• Wille
• Emotionen
• Planen
• Introspektion

FATIGUE bei Multiple Sklerose

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Das Wort Fatigue bedeutet: Müdigkeit oder Erschöpfung und stammt aus dem französischen Sprachgebrauch.

Die Beschwerden sind ungewöhnliche Müdigkeit schon nach geringer körperlicher sowie geistiger Anstrengung.
Das Symptom „Fatigue“ ist eines der häufigsten Symptome bei Multiple Sklerose.
Es wird angenommen, dass mehr als 60% der MS-Patienten darunter leiden.
Die Erkrankten sind schon nach geringen körperlichen oder geistigen Anstrengungen rasch erschöpft und fühlen sich müde und abgespannt.
Es wird oft berichtet, dass die Fatigue vor allem bei hohen Außentemperaturen oder in akuten mentalen oder emotionalen Stresssituationen auftritt.
Wenn MS-Patienten sich bei Hitze in kühle Räume aufhalten, bessert sich die Fatigue häufig.

Hilfe gibt es auch durch spezielle Kühlwesten, die schnell eine Abkühlung verschaffen kann.
Außerdem unterstützen regelmäßige Ruhepausen im Tagesablauf.

Positive Impulse für Multiple Sklerose

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Wenn man mit der Diagnose MS konfrontiert wird, ist man zuerst in einem Schockzustand. Heute weiß man, dass diese Krankheit in den meisten Fällen nicht tödlich ist.
Die Lebenserwartung ist nicht direkt beeinträchtigt.

Es ist wichtig, dass man lernt, diese Krankheit zu akzeptieren und mit dem Verlauf der Krankheit zu leben. Hier hilft das positive Denken, auch wenn dies MS-Kranken zu Anfang sehr schwer fällt.
Das positive Denken hat vielleicht keinen direkt messbaren Einfluss auf die Erkrankung, doch das eigene Selbstbild und Selbstwertgefühl können damit positiv beeinflusst werden.

Lernen Sie MS besser verstehen

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Die Krankheit MS gilt heute immer noch als unheilbar.

Kortison hat sich während des akuten Schubs bewährt. Es ist entzündungshemmend und hat auch eine unterdrückende Wirkung auf das Immunsystem.
Bei der Entwicklung von Läsionen spielen Zytokine eine zentrale Rolle. Zytokine, die sich bei MS am besten als Therapeutika bewährt haben, sind die Interferone.
Auch die immunmodulatorische Therapie wird häufig bei MS eingesetzt.

Seit ein paar Jahren wird eine neue Therapie eingesetzt: Die Plasmapherese, auch Blutwäsche genannt. Sie kommt aber nur unter bestimmten Voraussetzungen in Frage.
Die Spastik kann durch eine Medikamentengabe (Muskelrelaxantien) gehemmt werden. Intrathekale Baclofentherapie ist eine gute Möglichkeit.
Die konservative Behandlung mit Physiotherapie, Ergotherapie sowie auch von Logopädie ist ein wichtiger Teil. So kann sie muskuläre Probleme lindern und vorbeugen.

Es gibt auch eine Reihe von speziellen Therapiearten wie:
• Bobath-Konzept (auf neurophysiologischer Basis)
• Hippotherapie (therapeutisches Reiten)
• Beckenbodengymnastik
• Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training.

Kann man Multiple Sklerose vorbeugen?

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Die Ursachen sind also unklar! Wissenschaftlich sei es auch nicht möglich der MS vorzubeugen. Aber man kann mit einem frühen Einsatz einer Therapie die Krankheit beeinflussen.

Je früher die richtigen Therapiemaßnahmen eingesetzt werden, desto eher kann das Fortschreiten der MS verzögert werden.
Wodurch die Schübe bei der Krankheit ausgelöst werden, ist noch unbekannt.
Negativer Lebensstyle sowie auch Stress fördern offensichtlich neue Schübe.
Die meisten MS-Kranken können außerdem keine Hitze vertragen.
Auch sollte eine gesunde Ernährung eingehalten werden.

Mehr Infos über MS finden Sie im neuen Buch:
Buchdaten:
Multiple Sklerose besser verstehen
Ratgeber
Autorin: Jutta Schütz
Verlag: Books on Demand
ISBN-13: 9783752852141 (7,99 €)
Paperback - 152 Seiten
E-Book: ISBN-13: 9783752800944 (4,49 €)
Erscheinungsdatum: 08.05.2018
Sprache: Deutsch

Ernährung mit wenig KH

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Nur wenige Kochbücher gehen über das gewöhnliche Abdrucken von Rezepten hinaus und bieten Besonderes. Das Kochbuch "555 Low Carb Rezepte" ist sogar noch viel mehr: Alle Rezepte sind gesund und kohlenhydratarm.

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. So enthält sie Sulfide (Schwefelverbindungen), die antikanzerogene Effekte haben – also, krebsvorbeugend sind. Sie können unter anderem den Zuckerstoffwechsel und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.
In der Zwiebel stecken also ungeahnte Heilkräfte! Ihre desinfizierende Kraft wurde schon im Mittelalter zum Schutz gegen Pest und Cholera genutzt.
Die Zwiebel galt schon beim Bau der ägyptischen Pyramiden als Geheimnis der Stärke und Vitalität und die Arbeiter wurden gut mit Zwiebeln sowie auch mit Rettich versorgt.
Für das Entstehen der Altersflecken soll Zinkmangel mit ein Grund sein. Hier haben Wissenschaftler vom East Birmingham Krankenhaus in England berichtet, dass bei Verzehr zinkreicher Nahrungsmittel, wie z. B. Zwiebeln, die Flecken weitestgehend wieder verschwinden.

Das Essen der Zukunft heißt Low Carb

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Das neue Buch "Die sanfte Umstellung auf Low Carb" ist für Neulinge und Einsteiger genau richtig. Neben Theorie und Praxis gibt es noch 108 kohlenhydratarme Rezepte.

Kohlenhydrate in Zucker, Brotsorten oder Nudeln, Reis und Kuchen treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe und können dazu beitragen, dass der Körper Fettreserven anlegt.
Low Carb (kohlenhydratarme Ernährung) kann das verhindern.

Kohlenhydrate rücken ins Visier der Wissenschaftler – so sind sich mittlerweile viele Ernährungsexperten einig, dass dem kohlenhydratreduzierten Essen die Zukunft gehört.
Nimmt der Körper weniger Glucose auf, fördert er das Wachstum von normalen Zellen. Die Zellen im Vorkrebsstadium werden gehemmt.

Bei einer Low Carb Ernährung wird der Kohlenhydratanteil der Ernährung stark reduziert.
Die bekanntesten kohlenhydratreichen Lebensmittel sind Brot, Kartoffeln, Teig- und Backwaren sowie süße Speisen. Sie alle gehören NICHT in die Low Carb Ernährung. Man konzentriert sich stattdessen auf protein- und fettreiche Lebensmittel und viel Gemüse sowie Salate.

Mehr Infos finden Sie im neuen Buch:

Buchdaten:
Die sanfte Umstellung auf Low Carb
Für Einsteiger - Theorie und Praxis
Mit 108 Rezepten
Autorin: Jutta Schütz
Verlag: Books on Demand
ISBN-13: 9783752849141 (Paperback) 212 Seiten
Auch als E-Book erhältlich
Erscheinungsdatum: 30.04.2018 – 8,99 €
Sprache: Deutsch

Lernen Sie den Autismus besser verstehen

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Bis in die 1960er Jahren hatte die Wissenschaft noch keine Theorie, wie der Autismus entsteht. Den Müttern wurde ein liebloses und kaltherziges Verhalten in der Erziehung vorgeworfen.

Erst in den letzten Jahren gewannen Forscher durch den technischen Fortschritt in der Medizin neue Erkenntnisse in der Autismus-Ursachenforschung. Sie fanden heraus, dass verschiedene Faktoren bei der Entwicklung von Autismus eine Rolle spielen können.
So gehen sie davon aus, dass autistische Störungen vor allem durch Veränderungen im Erbgut bedingt sind.

Zum Beispiel ist bei 10 – 15 Prozent das „Fragile X-Chromosom“ betroffen.
Hier ist eine genetische Veränderung auf dem X-Chromosom die Ursache einer kognitiven Behinderung.

Trotz umfangreicher Forschungsergebnisse gibt es bis heute kein vollständiges Erklärungsmodell.
Der Autismus hat viele Gesichter, wer sich nicht mit diesem Thema auseinander setzt, kann es kaum glauben, dass es Autisten gibt, die auf den ersten Blick völlig normal wirken.
Weitere Quellen über Autismus:

Autismus verstehen
Ratgeber für Hilfesuchende
Autorin Jutta Schütz
Verlag: Books on Demand
(29. April 2015) € 3,99
ISBN-10: 3734790212 und ISBN-13: 978-3734790218

Wie beginne ich mit Low Carb?

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Viele Studien von Ernährungswissenschaftlern zeigen, wer die Kohlenhydrate einschränkt und sie mit Eiweiß und dem richtigen Fett ersetzt, sorgt für einen stabilen Blutzuckerspiegel – und bei einem stabilen Blutzuckerspiegel gibt es keine Heißhungerattacken. Eiweißreiche Gerichte haben einen hohen Sättigungsgrad und der Körper kann die Nährstoffe besser verarbeiten und lagert so nicht so viel Fett ein.

Von Low Carb haben fast alle schon gehört, dennoch stellt sich die Frage: Wie fange ich mit dieser Ernährungsumstellung an? Einfach mal so auf Brot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln zu verzichten, klingt gar nicht so einfach.
Low Carb (LC) erfordert aber weder Verzicht noch lange Hungerphasen und die kohlenhydratarme Ernährungsweise ist alles andere als anstrengend.
Die LC-Ernährungsumstellung ist nicht schwer, wenn man sich auf diese Lebensweise einlässt. Schritt für Schritt nähert man sich der langfristigen und ausgewogenen Ernährung an und man lernt zu verstehen, dass Low Carb keine Diät ist, die mit einer Holzhammermethode zuschlägt.

Gestationsdiabetes

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Ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) ist eine Form der Zuckerkrankheit. Sie wird auch Kohlenhydratstoffwechselstörung oder Glukose-Toleranzstörung genannt und tritt meist in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche auf. Zum Beispiel können die Kinder sehr groß werden, was Komplikationen bei der Geburt verursachen kann.

Der hohe Zuckerspiegel gefährdet Mutter und Kind und für die Mutter steigt das Risiko für hohen Blutdruck. Daraus kann sich eine lebensbedrohliche Krankheit entwickeln (Pröeklampsie).

Sie wird auch:
• EPH-Gestose
• Schwangerschaftsvergiftung
• Spätgestose
• Schwangerschaftsintoxikation oder
• Schwangerschaftstoxikose genannt.

Die schlimmste Ausprägung ist Eklampsie (Krampfanfall, HELLP-Syndrom).
Hier bricht der ganze Organismus zusammen. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko einer Harnwegs- oder Scheidenentzündung.
Dies kann zu vorzeitigen Wehen führen.
Zirka fünf Prozent der werdenden Mütter leiden in Deutschland unter Schwangerschaftsdiabetes.
Dieser Diabetes wird auch als Typ 4 Diabetes bezeichnet. Er verschwindet oft wieder nach der Schwangerschaft, aber während der Schwangerschaft ist diese Erkrankung nicht zu unterschätzen. Es besteht ein großes Risiko für Mutter und Kind.
Schwangere bemerken oft nichts von ihrer Erkrankung, da der Schwangerschaftsdiabetes meist beschwerdefrei bleibt. Grundsätzlich kann jede Schwangere an Schwangerschaftsdiabetes erkranken.

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