Handelsbeziehungen

Proindex Capital AG: Paraguay und Uruguay sprechen über den Handelsblock Mercosur

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Die Präsidenten von Uruguay und Paraguay treffen sich, um die Fragen des Mercosur in einer offenen Agenda zu erörtern. Die Proindex Capital AG liefert Einblicke.

Suhl, 26.02.2021. Die Präsidenten von Uruguay und Paraguay, Luis Lacalle Pou und Mario Abdo Benítez, werden am Mittwoch im uruguayischen Badeort Punta del Este ein Treffen mit „offener Tagesordnung“ abhalten. Der paraguayische Außenminister Euclides Acevedo sagte, das offene Agenda-Treffen werde sich sicherlich mit Fragen des Handelsblock Mercosur befassen, insbesondere nach den Interviews von Lacalle Pou mit dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und dem argentinischen Präsidenten Alberto Fernandez. „Wir sind sehr daran interessiert, den Inhalt dieser beiden Treffen zu kennen.“

„Der Handelsblock Mercosur besteht aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay und feiert nächsten Monat den dreißigsten Jahrestag des Regionalabkommens. Argentinien hält derzeit den Vorsitz des Blocks“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. „Eines der im Mercosur umstrittenen Themen sind Mitglieder, die einseitige Handelsbeziehungen zu Drittländern unterhalten, die sowohl von Uruguay als auch von Brasilien unterstützt werden. Argentinien fordert, dass alle Länder des Mercosur in Freihandelsabkommen einbezogen werden müssen und Mitglieder ein Vetorecht haben“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Proindex Capital AG über Handelsabkommen mit Mercosur

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Suhl, 25.10.2017. In dieser Woche thematisiert die Proindex Capital AG die Bestrebungen der EU, das Abkommen mit Mercosur noch dieses Jahr abzuschließen. „Bei diesem Thema waren sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der französische Präsident Emmanuel Macron eher uneinig“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Juncker betonte vergangene Woche, das Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) sei „das wichtigste Handelsabkommen für Europa“. Zudem werde die Bedeutung „oft unterschätzt“, das Abkommen sei in Junckers Augen sogar „das wertmäßig wichtigste Handelsabkommen“. „Das Mercosur-Abkommen hätte einen wirtschaftlich acht Mal so großen Wert wie das hochgelobte CETA-Abkommen mit Kanada, und sei vier Mal größer als das Abkommen mit Japan“, so der Proindex Capital-Vorstand Jelinek. Hingegen kritisierte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Abkommen mit der Begründung, die EU-Handelspolitik solle möglichst immer „das Prinzip der Gegenseitigkeit“ beachten. „Ein Abkommen mit Südamerika muss man auch unter dem Gesichtspunkt betrachten, dass die USA sich unter Präsident Donald Trump immer weiter isoliert“, so die Proindex Capital AG, die sich auf Paraguay spezialisiert hat, weiter. Die EU müsse in Zukunft auf Bestrebungen anderer Staaten nach Handelsabkommen reagieren, so die Proindex Capital AG weiter.