Freihandelsabkommen

Green Value SCE Genossenschaft über das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Kritik wegen indonesischem Palmöl-Anbau und Export wurde berücksichtigt

Suhl, 05.11.2018.„Zunächst einmal sind Freihandelsabkommen zu begrüßen. So auch in diesem Fall. Dennoch erweitern Freihandelsabkommen im Zweifel auch kritische Entwicklungen“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE, die sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert hat. Doch fangen wir der Reihe nach an: Der Schweiz ist es gelungen ein Freihandelsabkommen mit Indonesien abzuschließen. Dies bestätigte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) aufgrund eines Berichtes des Schweizer Radio SRF. „Auch wenn zunächst noch technische Fragen geklärt werden müssen, sollen mittelfristig praktisch alle Zölle auf schweizerischen Ausfuhren nach Indonesien entfallen“, so Green Value SCE. Wie bereits beim Abkommen mit der Volksrepublik China sei es der Schweiz gelungen, ein Abkommen vor der EU abzuschliessen.

Green Value SCE Genossenschaft: Warum Arbeiter und Bauern in Südamerika auf die Strassen gehen

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Suhl, 10.04.2018. „Es ging durch die Presse, dass die Europäische Union ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten verabschieden will“, erklären die Experten der Energiegenossenschaft Green Value SCE. Im Kern geht es dabei um Zollbefreiungen und die Anhebung der Einfuhrgrenzen mit den Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Im Gegenzug dürfte die EU ebenfalls vereinfacht Güter und Dienstleistungen exportieren. Bislang ist das Abkommen jedoch noch nicht ratifiziert. „Die Vertreter der EU hätten noch nicht, wie von den südamerikanischen Verhandlungsführern angestrebt, endgültige Zusagen für eine Zollbefreiung auf südamerikanisches Rind und Bioethanol gegeben“, so die Fachleute der Green Value SCE-Genossenschaft.

Proindex Capital AG über EU-Agrarsubventionen und Paraguay

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Suhl, 10.04.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG mit dem Thema EU-Agrarsubventionen. „Diese Art von Subventionen haben Vor- und Nachtteile. Zu unterschätzen ist jedoch nicht, dass das geplante Freihandelsabkommen der EU und vier südamerikanische Staaten den Bauern tatsächlich zum Verhängnis werden könnte“, so Jelinek. „Betroffen sind die vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die Verhandlungen sollen wohl noch im März zum Abschluss kommen. Die Problematik ist, dass die Bauern in den jeweiligen Entwicklungsländern die Verlierer des großen Deals sein könnten, da erfahrungsgemäß hohe EU-Subventionszahlungen sowie verfälschte Wettbewerbsbedingungen ihre heimischen Märkte und somit ihre Existenz gefährden“, erklärt der Vorstand der Proindex Capital AG weiter. Unterdessen habe die EU natürlich ein großes Interesse an einem Abkommen mit den südamerikanischen, sogenannten Mercosur-Staaten, da die Beteiligten Parteien ein Gegengewicht zum protektionistischen Wirtschaftskurs der USA unter Präsident Donald Trump bilden. Gleichzeitig ist dieser Staatenbund der wichtigste Handelspartner der EU. Demnach gehen 21 Prozent des Gesamtexports dorthin, während der Warenaustausch der EU mit den Mercosur-Staaten 2 Prozent des gesamten Ausfuhrvolumens der Europäer ausmacht. „Die Gespräche über ein Freihandelsabkommen laufen bereits seit mehr als 20 Jahren.

Proindex Capital AG: Paraguay übernimmt Präsidentschaft der Mercosur

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Suhl, 24.01.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG mit Paraguays Rolle innerhalb der Mercosur-Gruppe. „Seit dem 21. Dezember 2017 hat Paraguay nun die Präsidentschaft übernommen. Bei einem Treffen der Mitgliedsländer wurden viele Visionen für das neue Jahr besprochen, aber auch offene Punkte angesprochen, wie beispielsweise ein bisher nicht zu Stande gekommenes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union“, betont der Vorstand der Proindex Capital AG. Paraguay als neuer Präsident des südamerikanischen Wirtschaftsbundes bekräftigte jedoch, man wolle sich weiterhin dem Weltmarkt öffnen. Dem Gipfeltreffen wohnten Brasiliens De-facto Präsident Michel Temer, Argentiniens Staatschef Mauricio Macri sowie die Präsidenten von Paraguay und Uruguay, Horacio Cartes und Tabaré Vázque bei. Michel Temer verkündete in diesem Umfeld die Unterzeichnung eines Abkommens über öffentliche Investitionen zwischen den Mercosur-Staaten. „Dieses Abkommen bezweckt, dass die Mitgliedsländer bei öffentlichen Ausschreibungen staatlicher Institutionen gleichberechtigt konkurrieren können. Die laufenden Wirtschaftsreformen in den Ländern der Region zeigen definitiv eine positive Wirkung, die zu mehr Beschäftigung und Wohlstand führen“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek weiter.