Dystonie

Die schwierige Unterscheidbarkeit der verschiedenen Bewegungsstörungen

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Pressemitteilung der Selbsthilfe Dystonie-und-Du e.V.:

Berlin. Was ist eigentlich eine Bewegungsstörung? Viele Laien werden sich im ersten Moment kein rechtes Bild machen können, was unter diesem Komplex an neurologischen Erkrankungen verstanden werden kann. Manche mögen an einen unrunden Gang denken, an Hinken oder Nachziehen des Beines, möglicherweise an unkontrollierte Ausschläge von Armen und Füßen, an Zittern der Hände oder auch an Verkrampfungen und unwillkürliche Zuckungen. Doch die richtige Diagnose ist bei der Behandlung von Bewegungsstörungen elementar, weshalb der Selbsthilfeverband Dystonie-und-Du e.V. aktuell auf die Probleme in der korrekten Anamnese, Untersuchung, Befundung und Beurteilung von Bewegungsauffälligkeiten aufmerksam macht und deshalb dazu ermutigen möchte, sich mit den Unterschieden zwischen den einzelnen Krankheitsbildern zu befassen und ambulante oder stationäre Hilfe besonders dort in Anspruch zu nehmen, wo man auf Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert ist. „Oftmals sind das Universitätskliniken mit extra eingerichteten Spezialambulanzen oder niedergelassene Neurologen mit einem eigenen Schwerpunkt“, erklärt Ulrike Halsch, Vorsitzende des Vereins.

Selbsthilfe Dystonie-und-Du e.V.: Trotz des Krieges und der Pandemie Vorsorge und Behandlung nicht schleifen lassen!

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Berlin. Während der Corona-Pandemie und durch den eingetretenen Krieg sind viele notwendige Untersuchungen beim Arzt von Patienten aufgeschoben worden. Gleichzeitig scheinen die Menschen derzeit mit anderen Sorgen als ihrer Gesundheit beschäftigt zu sein. Die wirtschaftliche und soziale Situation belastet uns alle. Und doch sollten wir wichtige Abklärungen von Krankheiten nicht aus Angst und Verunsicherung über die Zukunft aufschieben. Diese Meinung vertritt die Vorsitzende des Selbsthilfeverbandes „Dystonie-und-Du e.V.“ (DYD), Ulrike Halsch. Wie sie ausführt, macht sie sich Gedanken über ausbleibende Diagnostik und Therapie bei Menschen, die während der Corona-Lage oder durch die im Ukraine-Konflikt eingetreten Inflation auf obligatorische Vorsorge oder kurative Behandlung ihrer Erkrankung verzichten und stattdessen darauf hoffen, dass all dies im später noch nachgeholt werden kann. Dabei sei es gerade bei neurologischen Krankheiten wie der Dystonie erforderlich, das mögliche Voranschreiten der Einschränkungen rasch zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken.

PARKINSON und Fatigue

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Es klagen mindestens ein Drittel der Parkinson-Kranken über Fatigue (Erschöpfung, Müdigkeit).

Was bedeutet das Wort FATIGUE?
Das Wort Fatigue bedeutet: Müdigkeit oder Erschöpfung und stammt aus dem französischen Sprachgebrauch.
Die Beschwerden sind ungewöhnliche Müdigkeit schon nach geringer körperlicher sowie geistiger Anstrengung.
Die Erkrankten sind schon nach geringen körperlichen oder geistigen Anstrengungen rasch erschöpft und fühlen sich müde und abgespannt.
Es wird oft berichtet, dass die Fatigue vor allem bei hohen Außentemperaturen oder in akuten mentalen oder emotionalen Stresssituationen auftritt. Wenn Patienten sich bei Hitze in kühlen Räumen aufhalten, bessert sich die Fatigue häufig.
Hilfe gibt es auch durch spezielle Kühlwesten, die schnell eine Abkühlung verschaffen können.
Außerdem unterstützen regelmäßige Ruhepausen im Tagesablauf.

Parkinson besser verstehen

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Es ist allgemein bekannt, dass eine traditionelle Behandlung gegen Parkinson auch Nebenwirkungen wie Demenz, Depressionen oder kognitive Beeinträchtigungen hervorrufen kann.

Klinische Studien haben erwiesen, dass eine Cannabinoid-Behandlung wirksam gegen Parkinson ist, ohne dabei Schäden zu verursachen. Mit dem Einsatz von CBD könnte die Lebensqualität der Parkinson-Patienten verbessert werden.
Der medizinische Wirkstoff ist das Cannabinoid, das als Cannabidiol oder CBD bekannt ist.

In anderen Studien gibt es wissenschaftliche Beweise dafür, dass Cannabinoide bei einigen Bewegungsstörungen einen therapeutischen Wert besitzen. Es zeigte sich, dass verschiedene Cannabinoide "Dyskinesien und Formen von Tremor und Dystonie" reduzieren können.
Das CBD hat große medizinische Vorteile, darunter die Reduzierung von Dyskinesien, die Lösung von Körperstarrheit und auch eine generelle Verbesserung der motorischen Fähigkeiten.
Dyskinesie bedeutet: Störung des physiologischen Bewegungsablaufs einer Körperregion, Körperteils oder eines Organs.

In einigen präklinischen Studien konnte gezeigt werden, dass pharmazeutisches Cannabis helfen kann, verschiedene motorische Symptome zu behandeln. Es gab Studien mit "Nabilone – ein THC Imitat" und "CBD". Die Ergebnisse waren unterschiedlich.
Quelle:
https://www.leafly.de/cannabis-therapie-morbus-parkinson/