Diskriminierung

Badeordnungen diskriminieren wieder – oder immer noch?!

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Immer mehr Hinweise auf stigmatisierende, ausgrenzende Formulierungen gegenüber Hauterkrankten in Badeordnungen von öffentlichen Schwimmbädern erreichen den DPB.

Vor 14 Jahren war es dem Deutschen Psoriasis Bund e.V. (DPB) gelungen, die Musterbadeordnung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. (DGfdB) zu ändern. Ein Passus, der Menschen mit Psoriasis (Schuppenflechte) und anderen Hauterkrankungen bis ins Jahr 2005 diskriminierte, wurde damals geändert. Er lautete: „Der Zutritt ist nicht gestattet: (…). Personen, die an einer meldepflichtigen übertragbaren Krankheit im Sinne des Bundesseuchengesetzes (im Zweifel kann die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung gefordert werden) oder an Hautveränderungen leiden, bei denen sich z.B. Schuppen oder Schorf ablösen und in das Wasser übergehen.“

Der DPB konnte gemeinsam mit seinem Wissenschaftlichen Beirat und unter Einbeziehung des Sozialverbandes VdK Deutschland e.V. die Verantwortlichen davon überzeugen, dass die Psoriasis nicht ansteckend ist und auch kein hygienisches Problem besteht. Denn für alle Badegäste gilt, dass sie sich vor dem Baden gründlich abduschen. Danach ist auch bei Menschen mit Psoriasis nicht damit zu rechnen, dass sich Schuppen lösen, die das Badewasser belasten würden.

+++ Großer Erfolg für den DPB +++

Talkrunde zur „Sei eine Stimme“-Ausstellung begeistert Bremer Schüler

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Nachdem die „Sei eine Stimme“-Ausstellung zum Internationalen Tag der Menschenrechte am Montag im Bürgerhaus Weserterrassen für Bremen eröffnet wurde, ist die Foto-Wanderausstellung in der Eliteschule des Fußballs Gymnasium Links der Weser zu sehen, wo am Dienstag auch schon die nächste Begleitveranstaltung mit einigen Highlight anstand. In der voll besetzten Aula der Schule eröffnete Ausstellungsinitiator Martin Rietsch die zweite Bremer Talkrunde und begrüßte als eloquenter Moderator auf dem Podium den ehemaligen Fußballprofi Holger Wehlage, der mit Werder Bremen die Deutsche Meisterschaft und den Pokalsieg feierte, Werder Bremen CSR für den Bereich Integration Henrik Oesau, Sängerin Laura Neels, die aktuell bei „The Voice of Germany“ kandidierte und auch den Schülern eine Kostprobe ihres Gesangstalents gab, sowie Sven Meinecke, DFB-Stützpunkttrainer und Lehrer an der Eliteschule des Fußballs.

„Sei eine Stimme“-Rahmenprogramm setzt starkes Zeichen

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Für Respekt und Menschenwürde, für Courage und eine Ermutigung, selbst eine vorbildliche Stimme in der Gesellschaft zu sein: Die Foto-Wanderausstellung „Sei eine Stimme“ setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus. Für Jugendliche aufbereitet gastierte die Reflexions- und Impulsausstellung beginnend mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember für eine Woche in Bremen. Nach Eröffnung im Bürgerhaus Weserterrassen war die Ausstellung in der Eliteschule des Fußballs Gymnasium Links der Weser zu sehen, wo bereits am Dienstag eine Talkrunde mit Ausstellungsbeteiligten den Schülern authentische Vorbilder und Perspektiven präsentierte.

Am Donnerstag folgte eine weitere Podiumsdiskussion, zu der Ausstellungsinitiator Martin Rietsch den ehemaligen Werder Bremen-Profi Rigobert Gruber, DFB-Stützpunkttrainer und Lehrer der Eliteschule des Fußballs Sven Meinecke, den Rechtsanwalt und ehemaligen Sänger Marvin Mc Kay sowie die Berliner Sängerin J.-Ann Wilson begrüßte. Letztere sorgte mit ihrem Akustiktrio auch musikalisch für ein stimmungsvolles Ambiente. Auf dem Podium berichteten alle Talkgäste von Erfahrungen mit Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung und nahmen die Schüler mit auf einen spannenden Exkurs in ihre persönlichen Geschichten. Gemeinsam ermutigten sie ihr junges Publikum, füreinander einzustehen und eine eigene Stimme für ein respektvolles Miteinander zu sein.

Sei eine Stimme: Bremer Ausstellungswoche startet mit Podiumsveranstaltung

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Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember eröffnete die Foto-Wanderausstellung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung „Sei eine Stimme“ ihre Bremer Ausstellungswoche mit einer Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Weserterrassen. Ausstellungsinitiator Martin Rietsch begrüßte in diesem Rahmen nicht nur Schirmherrn und Bundesverdienstkreuzträger Prof. Dr. Gunter Pilz, sondern auch weitere Gäste und Mitwirkende der Ausstellung auf der Bühne: Björn Fecker (Präsident des Bremer Fußball-Verbands), Elombo Bolayela (Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft), die ehemaligen Fußballprofis Holger Wehlage und Murat Salar, die beide auch Stationen bei Werder Bremen haben, sowie Sängerin Laura Neels, die aktuell im TV bei „The Voice of Germany“ kandidierte und die „Sei eine Stimme“-Ausstellungseröffnung auch musikalisch umrahmte.

Die vornehmlich von Schulklassen besuchte Veranstaltung kam auch bei dem jungen Publikum gut an, das interessierte Nachfragen an die Podiumsgäste stellte. Für einige Schüler, die sich aktuell für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einsetzen, war es eine tolle thematische Ergänzung.

„Sei eine Stimme“: Bremer Ausstellungswoche mit prominenten Gästen

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Beginnend mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte, der sich am 10. Dezember in diesem Jahr zum 70. Mal jährt, gastiert die Foto-Wanderausstellung gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus „Sei eine Stimme“ in Bremen und begrüßt im Rahmenprogramm prominente Gäste. In Podiumsgesprächen rund um Themen wie Respekt, Vorurteile und Dimensionen von Gewalt im Sport und in der Gesellschaft teilen Mitwirkende der Ausstellung Perspektiven und persönliche Erfahrungen.

Nach einer Eröffnungsveranstaltung im Bürgerhaus Weserterrassen in unmittelbarer Nähe des Weser-Stadions am 10.12.2018 um 11 Uhr folgen am Dienstag und Donnerstag jeweils um 10 Uhr ausstellungsbegleitende Talkrunden in der Eliteschule des Sports Gymnasium Links der Weser, wo die die „Sei eine Stimme“-Exponate auch zu sehen sein werden. Mit großformatigen Fotos positionieren sich Persönlichkeiten aus Sport, Unterhaltung, Wissenschaft und Politik für Respekt und Menschenwürde.

The Voice of Germany-Kandidatin wird Stimme gegen Diskriminierung

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Bei den Blind Auditions von „The Voice of Germany“ 2018 überzeugte sie alle Coaches: Michael Patrick Kelly, Yvonne Catterfeld, Mark Forster und die „Fantas“ Michi Beck & Smudo warben um sie für ihre Teams. Eine starke Stimme ist Laura Neels aus Berlin aber nicht nur gesanglich, sondern nun auch sprichwörtlich für mehr Menschlichkeit und Respekt in unserer Gesellschaft. Als Neuzugang im Foto-Wanderausstellungsprojekt gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus „Sei eine Stimme“ positioniert sich Laura Neels gegen Ausgrenzung und für Vielfalt.

„Dunkle Haut, helle Haut, krauses Haar, lockiges Haar, glattes Haar, schmale Lippen, volle Lippen, breite Nase, schmale Nase – egal wie wir aussehen: Wir wollen gesehen und wertgeschätzt werden.“, so Laura Neels in ihrem Statement zur „Sei eine Stimme“-Ausstellung.

Martin Rietsch, Ausstellungsinitiator und selbst seit vielen Jahren als Wertecoach und Antirassismustrainer unterwegs, verrät: „Wir freuen uns, Laura nicht nur als neues Exponat zu präsentieren, sondern bei den nächsten Ausstellungsevents in Bremen auch live begrüßen zu können: sowohl musikalisch als auch als Talkgast.“

Werte gegen Mobbing: Respekt-Coach beeindruckt mit Engagement

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Manchmal ist es nur ein Wort, ein Blick oder eine Geste der Verachtung. Mobbing beginnt oft subtil, ist aber für Betroffene in jeglicher Form spürbar und hinterlässt schmerzhafte Spuren: das Gefühl, nicht willkommen und nicht genug zu sein; irgendeine Situation, die Selbstzweifel schürt. Dass diese Selbstzweifel tragisch enden können, wird nur allzu häufig bestätigt.

Es folgt die Suche nach Vorbildern, nach Menschen mit Werten und Courage, die sich gegen physische und psychische Gewalt einsetzen. Martin Rietsch ist einer dieser Menschen. Er weiß selbst, wie es ist, aufgrund eines Erscheinungsmerkmals Diskriminierung zu erfahren. Heute ist er ein Vorbild für viele. Als Sänger und Rapper „2schneidig“ ist er an Schulen bekannt und setzt sich mit seiner Kampagne „Mobbing stoppen – Werte vermitteln“ aktiv für Respekt und Menschenwürde ein. Seit mittlerweile 18 Jahren reist er durchs ganze Land, um Projektarbeit an Schulen zu leisten.

Schirmherrschaft für „Sei eine Stimme“-Ausstellung

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Persönlich von der Ausstellung begeistert und voll und ganz überzeugt, dass Initiativen wie diese gut, wichtig und richtig sind: Sportsoziologe Professor Dr. Gunter Pilz übernimmt die Schirmherrschaft über „Sei eine Stimme“. Die Foto-Wanderausstellung gegen Rechtsextremismus sei bereits im namensgebenden Ansatz eine bedeutende Botschaft, da „bei Problemen von Diskriminierung ganz viel zu selten sofort rückgekoppelt wird, dass Diskriminierungen in einer Wertegesellschaft nicht tolerierbar sind und dass andererseits aber jeder Einzelne durch sein Verhalten, durch seine Stimme dies auch zum Ausdruck bringen sollte, und ein Zeichen für Weltoffenheit, Respekt und Anerkennung setzen kann“, so Pilz.

Ausstellungsinitiator Martin Rietsch ist von dem Engagement begeistert: „Professor Pilz ist eine außerordentliche Koryphäe und es ist eine Ehre und Bereicherung, ihn als Schirmherrn über ‚Sei eine Stimme‘ begrüßen zu dürfen.“ Die Foto-Wanderausstellung rief Rietsch im Sommer 2016 im Zuge seines langjährigen Engagements gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung über seinen Verein „Aktion Liebe Deinen Nächsten e.V.“ ins Leben.

Werte statt Mobbing: Schulprojekt mit 2schneidig bewegt

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Mit einem Thema, das ins Herz ging, war Martin Rietsch alias Sänger und Rapper „2schneidig“ in der vergangenen Woche zu Gast an einer Sekundarschule im Salzlandkreis. Mit seiner Kampagne „Mobbing stoppen – Werte vermitteln“ gestaltete der Künstler an zwei Projekttagen Programm für insgesamt mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Jahrgänge.

Laut jüngst veröffentlichter PISA-Studie der OECD ist bereits jeder sechste 15-jährige Schüler in Deutschland regelmäßig Mobbingopfer. Ergebnisse einer Sonderauswertung von April 2017 zeigen, dass während Jungen tendenziell mehr körperliche Gewalt erleben, sich Mobbing unter Mädchen vor allem sozial ausdrückt: Ausgrenzungen, Gerüchte, Beleidigungen. Dass sowohl physisches als auch psychisches Mobbing den Betroffenen großen Schaden zufügt, machte 2schneidig in seinem Projekt deutlich – und ermutigte, hinzuschauen und selbst Entscheidungen zu treffen.

2schneidigs Impulse sensibilisierten die Schüler, zu erkennen, welche schmerzhaften Folgen oftmals leichtfertig ausgesprochene, negative Worte für den Empfänger haben können. Momente der Reflexion wurden emotional; bei manch einem flossen Tränen.

Prominente Talkrunde über Erfahrungen mit Alltagsrassismus

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Dass Rassismus auch für viele Deutsche zum Alltag gehört, veranschaulichten prominente Podiumsgäste am vergangenen Sonntag eindrucksvoll. Im Rahmen der „Sei eine Stimme“ Foto-Wanderausstellung gegen Rechtsextremismus lieferten sich einige Ausstellungsmitwirkende ein spannendes, teils kontroverses Podiumsgespräch im Jugendzentrum Springe (Region Hannover). Zu Gast waren der ehemalige Schwergewichtsboxer Luan Krasniqi, Choreografin Bella Garcia, die Landtagsabgeordnete Petra Joumaah, Basketballmanager Mahmut Ataman sowie der ehemalige Basketballnationalspieler Flavio Stückemann.

Von demütigenden Erfahrungen, beispielsweise in der Hamburger Straßenbahn, berichtete Letzterer. Der im brasilianischen Sao Paulo geborene ehemalige Basketballprofi war Kapitän des deutschen Nationalteams. Auch für Bella Garcia gehört die Auseinandersetzung mit Vorurteilen zum Alltag – und das teils sogar im nahen Familienkreis. Die Choreografin tanzt u.a. bei Culcha Candela und ist vielen als TV-Jurorin ein bekanntes Gesicht. Mit ihrer eigenen Tanzschule „One Vibe“ möchte sie nicht nur Tanzstunden anbieten, sondern einen Begegnungsort unter ihrem persönlichen Lebensmotto schaffen.

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