Demenz

Citalopram in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit

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Gesteigerter Bewegungsdrang und das unablässige Wiederholen gleichartiger Handlungen sind klassische Begleiterscheinungen einer Demenzerkrankung. US-amerikanischen Wissenschaftlern ist in einer randomisierten klinischen Studie der Nachweis gelungen, dass das Antidepressivum Citalopram diese Symptome vermindert. Doch gleichzeitig verschlechtert die Medikation die kognitiven Fähigkeiten der Patienten und führt zu einer Verlängerung des QT-Intervalls im EKG, was auf Risiken für das Herz-Kreislaufsystem hindeutet.

Bei zahlreichen Menschen, die an Demenz erkrankt sind, zeigt sich neben der motorischen Unruhe eine gesteigerte Aggressionsbereitschaft, was die Pflege - sowohl durch Angehörige als auch durch professionelle Kräfte - erschwert. In stationären Einrichtungen ist in solchen Fällen die Verschreibung von Neuroleptika ein gängiges Verfahren. Dessen Effektivität ist Gegenstand kontroverser Diskussionen, seit Forscher festgestellt haben, dass derartige Medikamente mit einem erhöhten Sterberisiko einhergehen. Als Ausweichlösung schlagen einige Experten den Einsatz des selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmers (SSRI) Citalopram vor. In den Vereinigten Staaten ist dieser Wirkstoff das meistverordnete Antidepressivum bei Senioren.

Buchtipp: Ernährung bei Multiple Sklerose

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Seit ein paar Jahren gibt es wissenschaftliche Studien, dass auch bei Multiple Sklerose positive Wirkungen mit einer Low-Carb Ernährung beobachtet wurden. Bei vielen neurologischen Erkrankungen, wie MS, Epilepsie, Demenz, Alzheimer und Parkinson, spiele oxidativer Stress eine Rolle.

Wer an Multiple Sklerose (MS) erkrankt ist, sollte in Absprache mit seinem Arzt ausprobieren, welche Ernährungsform für ihn persönlich in Frage kommt. Möglicherweise kann er dadurch die Krankheit positiv beeinflussen.

Ein Zuviel an Kohlenhydraten könne diesen oxidativen Stress verstärken.
Quelle: Neurologe Friedemann Paul vom Universitätsklinikum Charité in Berlin.
Es wird berichtet, dass oxidativer Stress - sogenannte freie Radikale beim Stoffwechsel entstehen lässt, welche die Entstehung von Krebs begünstigen können.
Einige Studienteilnehmer hätten später berichtet, dass sie geistig wacher seien. Probanden der MS-Studie der Charité sagten, deutlich verbessert habe sich auch ihre Beweglichkeit.
Durch eine spezielle Low Carb Diät (ketogene Diät) wird der Insulinspiegel im Blut auf einem möglichst konstant niedrigen Niveau gehalten. Die Ernährung setzt sich aus möglichst wenigen Kohlenhydraten, aber vielen Proteinen zusammen.

Buchdaten:
Ernährung bei Multiple Sklerose
Autoren: Eva Schatz und Jutta Schütz
Verlag: Books on Demand
ISBN: 9783741223006
Sprache: Deutsch – 2,99 €

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