Beutel

Vormarsch der Standbeutel: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Beutel, Säcke und Tüten

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Sollen Einwegtragetaschen verboten werden? In vielen Ländern verstärkt sich die Diskussion dazu in den Medien. Immer mehr Staaten bemühen sich, vor allem dünne Kunststofftüten aus dem Handel zu verbannen oder zumindest den Verbrauch zu reduzieren. Zum Bereich Beutel und Säcke gehören jedoch nicht nur Tragetaschen: Die aktuelle, bereits zweite Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Beutel, Säcke und Tüten informiert auch umfassend zu Müllbeuteln- und Säcken, Schwerlast- und Industriesäcken sowie Beutelverpackungen für Nahrungsmittel. Viele unterschiedliche Einflussfaktoren wirken auf diesen komplexen Markt. Der Report behandelt neben verschiedenen Kunststoff-Sorten auch Beutel und Säcke aus Papier.

Industriesäcke stark von Konjunktur abhängig

Flexibel, fest und federleicht: Ceresana-Studie zum europäischen Markt für Kunststoff-Folien

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Da China seit Anfang 2018 einen Importstopp für europäische Kunststoffabfälle verhängt hat, müssen die Europäer nun dringend andere Lösungen finden. Die EU-Kommission prüft zum Beispiel die Einführung einer „Plastiksteuer“. Eine EU-Richtlinie gegen Einweg-Kunststofftüten hat bereits in vielen Ländern zu einer Reduktion des Verbrauchs beigetragen. Bis 2030 sollen in der EU alle Verpackungen wiederverwertbar und aus rezyklierbaren Materialien gefertigt sein. „Über den Bedarf brauchen sich die Hersteller aber keine Sorgen zu machen“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. Das Marktforschungsinstitut hat den europäischen Markt für Kunststofffolien untersucht. „Dazu zählen Kunststofftüten und -säcke, aber auch Verpackungsfolien, Schrumpf- und Dehnfolien, Agrarfolien sowie sonstige Folien, zum Beispiel Baufolien“, erläutert Kutsch: „Dieser Markt wird in Europa bis zum Jahr 2024 auf voraussichtlich rund 14 Millionen Tonnen anwachsen.“

Hauchdünne High-Tech-Produkte

Sprießende Biokunststoffe: Ceresana untersucht den europäischen Markt für Beutel, Säcke und Tüten

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Beim Symbol-Umweltthema Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff zeigen sich die ersten Auswirkungen der entsprechenden EU-Richtlinie: Die meisten Staaten der Europäischen Union haben mittlerweile Vorschriften, um den Verbrauch von Kunststoff-Tüten zu verringern. Ausgenommen von diesen Regelungen bleiben häufig Tragetaschen aus Papier, deren Hersteller nun die Gewinner der EU-Gesetzgebung werden könnten. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den gesamten europäischen Markt für Beutel, Säcke und Tüten untersucht. Dazu gehören auch Schwerlast- und Industriesäcke.

Mehr Engagement von Nachzüglern gefordert

Die Analysten von Ceresana erwarten, dass in Europa der Markt für Beutel, Säcke und Tüten aus Polyethylen-Folie, aus Folien sonstiger Kunststoffe, aus gewebten Kunststoff-Streifen (woven bags) sowie aus Papier im Jahr 2024 ein Volumen von ca. 8,77 Millionen Tonnen erreichen wird. Polyethylen ist dabei das mit Abstand am meisten verwendete Material. Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Reduzierung des Verbrauches von Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff ist nicht in allen Ländern gleichermaßen konsequent angegangen worden. Aktuell hat sich die EU-Kommission noch einmal an Griechenland, Italien, Polen sowie Zypern gewandt, um eine zielstrebigere Umsetzung anzumahnen. Die Ausgangslage und Dringlichkeit sind von Land zu Land sehr unterschiedlich.

Positive Signale für Biokunststoffe

Polyethylen verpackt die Welt: Ceresana analysiert den Markt für Beutel, Säcke und Tüten

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Hemdchenbeutel, DKT-Tragetaschen, Ventilsäcke, FIBC-Bigbags, Standboden-Beutel, Einweg-Sachets: Die Liste innovativer Beuteltypen wird immer länger. Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana erwartet, dass der weltweite Absatz von Beuteln, Säcken und Tüten aus Polyethylen-Folie, sonstigen Kunststoff-Folien, gewebten Kunststoff-Streifen sowie aus Papier bis zum Jahr 2022 auf insgesamt rund 37,9 Millionen Tonnen wachsen wird. Polyethylen, vor allem LLDPE, ist dabei das mit Abstand am meisten verwendete Material. Jedoch können die verschiedenen Stoffe in einzelnen Anwendungsgebieten sehr unterschiedliche Marktanteile erreichen.

Kampf gegen Einweg-Tragetaschen

Viele Staaten versuchen, den Verbrauch von Einwegtüten einzudämmen. Allerdings sind Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff nicht in allen Ländern gleichermaßen problematisch: Negative Auswirkungen auf die Umwelt hängen neben der Höhe des Pro-Kopf-Verbrauches und der Anzahl der Wiedernutzungen vor allem von der Güte der jeweiligen Abfallwirtschaft und der Entsorgungs- und Recyclingsysteme ab. In Europa verpflichtet jetzt eine Novellierung der Verpackungsrichtlinie (94/62/EG) die Mitgliedsstaaten der EU zu konkreten Maßnahmen. Das wird zu einem merklichen Rückgang führen, auch wenn einzelne Länder, etwa Polen, diese Richtlinie lieber ignorieren würden.

Biokunststoffe legen zu

Bequem und bio: Ceresana untersucht den europäischen Markt für Lebensmittelverpackungen

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Schutzgas für Fertiggerichte, Hochbarrierefolien für Fisch, Standbodenbeutel für Kaffeepulver: unsere Nahrung zu verpacken ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. „Der Einsatz von Lebensmittelverpackungen wird von komplexen Trends bestimmt“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana. „Ständig entstehen neue, innovative Verpackungstypen und Technologien. Gesetze und Konsumverhalten ändern sich. Gleichzeitig kämpfen die Hersteller darum, noch kostengünstigere Verpackungen anzubieten.“ Eine neue Studie von Ceresana untersucht den gesamten europäischen Verpackungsmarkt für alle Lebensmittel mit Ausnahme von Getränken. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass dieser Markt (inkl. Sekundär- und Transportverpackungen) bis zum Jahr 2022 ein Volumen von mehr als 38 Millionen Tonnen erreichen wird.

Verbrauch von Biokunststoffen wächst rasant

Besonders stark steigt der Absatz von Verpackungen, die als ökologisch nachhaltig gelten. Für Einweg-Beutel und andere Verpackungen aus Biokunststoffen prognostiziert Ceresana ein Wachstum von mehr als 15 Prozent pro Jahr. Von diesem Trend profitieren auch Produkte aus recycelten Kunststoffen, in geringerem Maße auch Papierverpackungen. Nachhaltigkeit allein reicht allerdings nicht: Glasverpackungen haben zwar ein gutes Image – ihr Verbrauch geht trotzdem zurück. Vielen Konsumenten ist Behälterglas zu schwer, die Bruchgefahr zu groß.