Betriebskosten

MCM Investor Management AG: Kosten für Gartenpflege können auf Mieter umgelegt werden

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Vermieter dürfen Kosten für Gartenpflege oder Baumfällarbeiten auf die Mieter umlegen.

Magdeburg, 04.12.2020. In dieser Woche beschäftigt sich die MCM Investor Management AG aus Magdeburg mit einem Urteil des Landgericht München I (AZ: 31 S 3302/20). Demnach dürfen die Kosten für Gartenpflege vom Vermieter auf die Mieter umgelegt werden, da es sich hierbei um Nebenkosten handelt. „Viele Mieterinnen und Mieter denken, dass sie von den Kosten verschont bleiben, sobald der Baum beispielsweise krank, morsch oder abgestorben ist und aus diesem Grund gefällt oder entsorgt werden muss“, kommentiert die MCM Investor Management AG aus Magdeburg.

Diese Kosten sind laut Landgericht München als Betriebskosten umlagefähig, wie auch der Deutsche Anwaltvereins (DAV) auf ihren Rechtsportal anwaltauskunft.de bestätigt. Im besagten Fall ging es darum, dass der Vermieter Kosten für Baumfällarbeiten für vier Bäume, Totholzentfernung und Entsorgung des Schnittguts in der Betriebskostenabrechnung aufführte und in Rechnung stellte. „Die Mieterin weigerte sich, für diese Kosten aufzukommen, da sie darauf bestand, diese Kosten gehören zur Instandhaltung und nicht zur Gartenpflege“, kommentiert die MCM Investor Management AG.

MCM Investor Management AG: Umlegung der Betriebskosten

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Oft gibt es Unstimmigkeiten bezüglich der Nebenkosten. Die MCM Investor erklärt, welche Betriebskosten ein Vermieter umlegen darf.

Magdeburg, 16.06.2020. „Nebenkosten machen bekanntlich einen erheblichen Teil der Bruttomiete aus. Nicht umsonst werden sie auch teilweise als zweite Miete bezeichnet, da es sich um hohe Ausgaben handelt, die der Immobilieneigentümer laufend bezahlt“, erklärt die MCM Investor Management AG. „Allerdings gilt, dass es sich bei den Betriebskosten um jene Kosten handelt, welche die Nutzung der Immobilie durch den Mieter betrifft. Das schließt die alleinigen Kosten, die dem Eigentümer entstehen, aus.“

Laut dem aktuellen Betriebskostenspiegel zahlen Mieter derzeit 2,16 Euro pro Quadratmeter im Monat. Die letzte Abrechnung fand diesbezüglich im Jahr 2017 statt. „Leider ist nicht jede Nebenkostenabrechnung korrekt. So enthalten sie manchmal Posten, die überhaupt nicht auf den Mieter umgelegt werden dürfen, sondern Verantwortung des Vermieters sind. Außerdem muss im Mietvertrag klar verankert sein, dass neben der Netto-Kaltmiete auch Nebenkosten gezahlt werden müssen. Lediglich die Kosten für Heizung und Warmwasser müssen immer gezahlt werden“, so die MCM Investor weiter.

MCM Investor Management AG: Betriebskostenabrechnung muss bis Ende Dezember vorliegen

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Die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG machen darauf aufmerksam, dass die Betriebskostenabrechnung für dieses Jahr bis zum 31.12.2019 vorliegen muss.

Magdeburg, 11.12.2019. In dieser Woche machen die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg darauf aufmerksam, dass die diesjährige Betriebskostenabrechnung bis Ende Dezember vorliegen muss. „Stichtag ist der 31.12.2019. Bis zu Silvester muss den Mietern ihre Abrechnung zugestellt werden“, erklärt die MCM Investor Management AG und bezieht sich dabei auf Angeben des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland sowie den Paragrafen 556 Absatz 3 im Bürgerlichen Gesetzbuch.

„Es könnte auch sein, dass der Vermieter mit dem Mieter eine monatliche Vorauszahlung von Nebenkosten vereinbart hat. Ist dies der Fall, muss er die entsprechende Abrechnung bis Ende des letzten Kalendermonats ausstellen und den betreffenden Abrechnungszeitraum deutlich machen. Die Variante mit dem Kalenderjahr ist dabei die gängige. Manchmal kann es dazu kommen, dass der Vermieter die Fristen nicht einhält. Das ist dann sein eigenes Verschulden und es kann keine Nachzahlung vom Mieter verlangt werden“, erklärt die MCM Investor Management AG aus Magdeburg.