Asunción

Proindex Capital AG: THC-freies Cannabis als Business-Modell der Landwirtschaft

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In Paraguay werden Überlegungen lauter, THC-freies Cannabis anzubauen und somit den Anbau „eines der revolutionärsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse“ zu fördern

Suhl, 03.04.2019. In der paraguayischen Hauptstadt Asunción gaben die beiden Unternehmen Alquimia und Cáñamos del Sur vergangene Woche bekannt, dass sie die Produktion und Industrialisierung von Cannabis in Paraguay fördern wollen. „Dabei handelt es sich selbst verständlich um Cannabis, welches sich vom THC-haltigen Marihuana unterscheidet. Die von den beiden Unternehmen errechnete Ernte könnte jährlich 10.000 bis 15.000 USD pro Hektar für das Land generieren“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die Firmeninhaber trafen sich in der Hauptstadt Asunción, um Journalisten und Interessenten Rede und Antwort zu stehen. Dabei wurde unter anderem auch die Saatgutverarbeitungsanlage vorgestellt, die gleichermaßen auch für Chia- oder Sesamsamen verwendet wird. „Wir haben die erste kommerzielle Vereinbarung über Cannabis unterzeichnet. Alquimia beauftragt die Firma Cáñamos del Sur mit der genetischen Entwicklung des Saatguts (von Cannabis), seiner Anpassung an das Klima und den Boden von Paraguay, um mit der Produktion zu beginnen“, hieß es seitens der Unternehmen.

Proindex Capital AG: Gaspipeline zwischen Bolivien und Paraguay

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Eine geplante Gaspipeline zwischen Bolivien und Paraguay soll den paraguayischen Verbrauchern zugutekommen und die Zusammenarbeit beider Länder vertiefen

Suhl, 25.03.2019. „Bolivien und Paraguay wollen ihre Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter ausbauen. Das neueste gemeinsame Projekt ist der Bau einer Gaspipeline, welche für eine gemeinsame Energiekooperation steht“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Paraguays Präsident Mario Abdo Benítez und Boliviens Evo Morales betonten, nicht nur den Handel der beiden Staaten, sondern auch die Straßen- und Flusskonnektivität zu fördern. Am 12. Juni soll der sogenannte „Friedensgipfel“ der beiden Länder in der paraguayischen Hauptstadt Asunción stattfinden. „Eine binationale Kommission soll sich in regelmäßigen Abständen zu Meeting treffen, um aktuelle politische und wirtschaftliche Themen gemeinsam besprechen zu können. Zugleich soll dies eine Hommage an den Friedensvertrag beim Chaco-Krieg darstellen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Der Chaco-Krieg gilt als der letzte große Krieg in Südamerika und fand von 1932 bis 1935 zwischen Bolivien und Paraguay statt. Im Grunde ging es dabei um den nördlichen Teil des menschenleeren und wirtschaftlich irrelevanten Teil des Gran Chacos.