ars vivendi Verlag

»In fränkischen Wirtshäusern« von Tommie Goerz

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Tommie Goerz ist mit »In fränkischen Wirtshäusern« wieder ein wunderbares Buch mit humorvollen Anekdoten und persönlicher Porträts gelungen: „A Dorf brauchd a Kerng und a Weadshaus“
Schon wieder ein neuer Wirtshausführer, eine weitere Sammlung Geheimtipps, »die man gesehen haben muss«? Nein. »In fränkischen Wirtshäusern« von Tommie Goerz - mit zahlreichen wundervollen, atmosphärisch dichten Fotos von Walther Appelt - ist anders: Es ist eine einfühlsame und humorvolle Hommage an die fränkische Wirtshauskultur. Und eine Einladung, die fränkischen Wirtshäuser zu besuchen, ehe es sie nicht mehr gibt. Denn die Wirtshauskultur ist bedroht. Noch aber lebt sie und man kann sie erleben. Auch mit diesem Buch, das Lust macht auf mehr.

Auf fast 300 Seiten präsentiert Goerz immerhin 19 Wirtshäuser aus ganz Ober-, Mittel- und Unterfranken – aber nicht, weil hier besondere Spezialitäten locken, sondern vielmehr, weil dort alles noch so »schön normal« ist. Wenig Hektik, kein Gedöns, kein Getu, viel fränkische Bodenständigkeit.

Tommie Goerz' neuer Frankenkrimi "Stammtisch"

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Der Erlanger Krimiautor Tommie Goerz veröffentlicht sein neues und mittlerweile achtes Buch mit dem Titel "Stammtisch" im Cadolzburger ars vivendi Verlag

Da bin ich wieder über ein tollen Frankenkrimi gestolpert und nein, die Headline stammt auch nicht von mir – »Atmosphärisch dichter geht es nicht« urteilte B5- Kultur begeistert in der Besprechung von "Stammtisch".

Atmosphärisch dichter geht es nicht
Dieser inzwischen achte Band der Friedo-Behütuns-Reihe ist »absolut großartig«, schrieb die B5-Redakteurin Erla Bartmann. Dem kann ich mich nur anschließen. Dieser neue Krimi zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann – und tief hinein in die fränkische Seele und an die fränkischen Stammtische. Dorthin, wo die alten Männer seit Jahren schon Tag für Tag beim Bier sitzen, die Welt besprechen oder einfach nur schweigen.

In der Hitze des Sommers
So ist es auch im Wirtshaus "Zum Toten Hirsch". Seit Wochen schon herrscht drückende Hitze, die Zeit steht still – bis ein Gewitter hereinbricht und alles verändert. In der Unwetternacht werden zwei Fremde gesichtet, seither sind sie wie vom Erdboden verschwunden. Eine Frau wird aufgefunden, ertrunken und halb entkleidet.

Und Mittendrin: der Stammtisch, das Schweigen der Männer. Kommissar Friedo Behütuns verfällt auf einen Trick und setzt sich dazu. Inkognito. Versucht, die schweigende Wand der Männer zu durchbrechen. Da wird er eines Nachts überfallen, die Lage droht zu entgleiten