Nützliche Tipps für deine nächste Klausur

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Tipp #1: Beantworte jede Frage!
Bevor sie etwas Falsches schreiben, schreiben einige Studenten lieber gar nichts. Das ist toll für die korrigierenden Prüfer, weil es ihnen Arbeit spart, aber ungeschickt aus Sicht der Prüflinge. Nur, wenn du eine Lösung anbietest, kann dein Prüfer dafür Punkte geben. Manchmal reichen schon grobe Ansätze, eine Skizze, eine Formel oder ein paar Stichworte, um wenigstens ein paar Teilpunkte einzusammeln. Beantworte daher jede Frage – auch dann, wenn du die Lösung nicht kennst und nur eine vage Idee hast.

Tipp #2: Antworte präzise!
Die Fragestellungen in deiner Klausur sind in der Regel keine Zufallsprodukte (auch wenn es manchmal den Anschein hat). Die Formulierungen sind gewollt und zielen auf eine bestimmte Antwort ab. Versuche daher, diese Antwort so genau wie möglich zu treffen. Schreibe nicht um den heißen Brei herum, sondern antworte präzise. Verzichte auf Füllworte und frage dich bei jeder Teilaufgabe: Was ist genau gesucht? Wofür könnte es Punkte geben?

Tipp #3: Verwende Fachbegriffe!
Jeder Fachbereich und jedes Studienfach hat eine spezielle Sprache. Es gibt feste Begriffe und eindeutige Definitionen, die das Themengebiet abstecken und eine unmissverständliche Kommunikation sicherstellen. Daher solltest du während deiner Klausur auf Fachbegriffe zurückgreifen und diese passend in deine Antworten einfließen lassen. Erstens zeigst du damit, dass du ein Grundverständnis aufgebaut hast und zweitens werden häufig nur für feststehende Begriffe Punkte vergeben. Übertreibe es allerdings nicht und richte ein Buzzword-Massaker an – dieses Vorgehen könnte am Ende deiner Note schaden.

Tipp #4: Schreibe schnell!
Falls du schon einmal eine geschriebene Klausur im Rahmen einer Prüfungseinsicht begutachtet hast, wird dir Folgendes aufgefallen sein: Auf den ersten ein bis zwei Seiten hast du extrem ordentlich gearbeitet und dir beim Schreiben Mühe gegeben; danach ist deine Handschrift immer krakeliger geworden bis zum Schluss nur grob erkennbar war, was du zum Ausdruck bringen wolltest. Ich erlebe es häufig, dass Studenten in der Klausur gemütlich loslegen und in aller Ruhe die Antworten aufschreiben. Doch irgendwann setzt die Erkenntnis ein, dass es durch schöne Handschrift keinen Zusatzpreis zu gewinnen gibt. Schreibe daher schnell – und zwar von Anfang an. Natürlich muss der Prüfer deine Antworten entziffern können, aber ein 1A-Schriftbild hat noch niemandem einen Extrapunkt gebracht.

Tipp #5: Hake fertige Aufgaben ab!
Besonders dann, wenn deine Klausur aus vielen Teilaufgaben besteht, die du einzelnen beantworten musst, kann es hilfreich sein, wenn du die bereits erledigten Fragestellungen auf deinem Aufgabenblatt abhakst. Auf diese Weise behältst du den Überblick und musst weniger in deinen Unterlagen blättern. Falls du die Aufgaben der Klausur in einer individuellen Reihenfolge bearbeitest, empfiehlt es sich zudem diesen „Bearbeitungsverlauf“ stichpunktartig zu notieren.

Tipp #6: Verschwende keine Zeit!
Über die Bedeutung einer soliden Zeiteinteilung und deren regelmäßigen Kontrolle haben wir bereits gesprochen. Doch nur, weil du deine Zeit im Blick hast, bedeutet das nicht, dass du sie effizient einsetzt. Mach dir klar, dass Zeitverschwendung die größte Sünde während deiner Klausurbearbeitung ist. Zeit ist dein wertvollstes Gut und daher musst du es gegen alle Störeinflüsse verteidigen. Ignoriere Nebengeräusche im Hörsaal, formuliere keine unnötigen Antwortsätze, vermeide Perfektionismus und lass dich von keinem äußeren Umstand davon abhalten, deine Prüfung so schnell wie möglich zu absolvieren
. Es gibt nur eine Sache, die deine Zeit wert ist: die Qualität deiner Antworten.